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Online-Tool um Kameradaten und -Features zu vergleichen - snapsort.com

Welches Kamera hat die besseren Werte und Features? Vor allem wenn mehrere Modelle in Frage kommen, dann wird es ganz schön unübersichtlich. Da helfen Onlinetools wie snapsort.com schon mal ziemlich gut weiter. Es gibt unterschiedliche Wege zu einem übersichtlichen Ergebnis zu kommen. Wenn man noch nicht so genau weiß welche Modelle überhaupt in Frage kommen, dann kann man sich schon mal eine Übersicht nach den persönlichen Präferenzen zusammenstellen lassen. "Also man sucht z. B.  eine DSLR - Hersteller egal - mit Flipout-Monitor - 1080p Video - HDR - und kosten soll die Kamera nicht mehr als 650 €"  - schon hat sich die Auswahl bereits auf gerade mal zwei Modelle reduziert. Und diese kann man dann noch im Detail miteinander vergleichen.

Oder man hat sich bereits einen konkreten Favoriten herausgesucht. Dann kann man sich dieses Modell mit allen technischen Daten direkt anzeigen lassen. Aber vielleicht gibt es ja noch bessere Alternativen, die man noch gar nicht kennt oder das inzwischen günstigere Vorgängermodell. Unter "Competitors" findet man eine ganze Reihe von Alternativen mit denen man die Wunschkamera dann konkret vergleichen kann. Oder man kann hier auch selbst eingeben mit welcher Kamera man im einzelnen vergleichen will.

Ein sehr hilfreiches Tool, wie ich finde - das zumindest beim Vergleich der technischen Kameradaten für deutlich bessere Übersicht sorgt und das schnell und ohne großen Aufwand. The best dslr cameras

CANON 5D Mark III vs. NIKON D800 - ein Vergleich der technischen Daten

Online-Tool zum Größen & Gewichtsvergleich von Kameras - Online-Tool Camera Size Comparison

Größe und Gewicht spielen ja manchmal auch eine Rolle bei der Wahl der Kamera - und genau da hilft diese Webseite schon mal weiter. Auf der Webseite Camera Size Comparison kann man sich zwei Kameras direkt nebeneinander zeigen lassen und so die Größenverhältnisse ganz gut einschätzen. Auch das Gewicht wird angegeben. Und dann kann man sich auch noch zusätzlich einen AA-Standardbatterie und / oder eine Hand als Refenz einblenden lassen.

Von den meisten Kameras gibt es die Vorderansicht, Rückansicht, beiden Seiten und die Aufsicht. Bei Kameras mit Wechselobjektiven kann man sich den Body sogar unterschiedlichen Objektive zeigen lassen. Die Sammlung ist natürlich nicht komplett, aber für einen ersten Eindruck reicht es allemal.

Es gibt auch ein neues Tool, mit dem man mehr als nur eine Kamera vergleichen kann. Damit kann man sich dann eine ganze Range von Kameras nebeneinander zeigen lassen.  Camera Size Comparison

z. B. die unterschiedlichen PENTAX Kameras mit Wechselobjektiven

Leichtgewicht-Reisetipps für Anfänger und Profis

Bei rund 25 Kilo Fotoausrüstung, da bleiben meist kaum noch Kapazitäten für das restliche Gepäck über. Da muss man sich schon deutlich einschränken. Hier gibt es einige Tipps und Tricks wie man das macht - auf was man problemlos verzichten kann und einige leicht-gewichtige Alternativlösungen.
Tricks der Leichtgepäck-Gurus: Wie Reiseprofis ihren Rucksack packen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise

Die wichtigste Basis ist auf jeden Fall alle Ausrüstungsgegenstände möglichst für mehrere Zwecke zu verwenden. So kann man das meiste Gewicht einsparen. Die Jacke wird zum Kopfkissen, der Wanderstock zur Zeltstange, etc. Auch einige Teile des Fotoausrüstung lassen sich multifunktional verwenden. Sehr vielseitig einsetzbar, finde ich, ist ein Einbeinstativ - als Wanderstock, Zeltstange, Wäscheleine, etc. Ein echtes Universalwerkzeug ist auch die Superclamp von Manfrotto - vor allem wenn man mit einem Auto unterwegs ist - da kann man die eigentlich überall gebrauchen, nicht nur für's Fotografieren.

Manfrotto Super Clamp Foto

Aber mein persönliches Lieblings-Universalteil ist die große, gefütterte Regenschutzhülle vom 600er Objektiv. Die hab ich schon öfter für andere Zwecke eingesetzt als den, wofür sie eigentlich gemacht ist. Ich nutze die vor allem gerne als Sitz- und Kopfkissen aber auch als Windschutz. Unterwegs ist das auch eine gute Polsterung im Rucksack. Selbst in Afrika konnte ich die auch sehr gut nutzen, tagsüber als Hitzeschutz - Kunstleder wird verdammt heiß wenn da die Sonne drauf scheint. Und abends ist es schon ziemlich kühl, wenn man hinten auf dem offenen Safari-Fahrzeug sitzt, da ist so ein Stück wärmende Fließdecke echt klasse. Bei Regen und Staub hatte ich die Schutzhülle natürlich übers Objektiv und Kamera gezogen.

WWS Kamera- & Objektiv-Tarnung dreilagig Advantage


Fotofeinkost: Fitness für Fotografinnen und Fotografen

Was für ein Zufall, da bin ich also doch nicht alleine mit dem Problem. Vor einigen Wochen hab ich mir ja einen üblen Hexenschuss zugezogen als ich meinen schweren Fotorucksack aus dem Kofferraum gehoben habe. Dabei hab ich wohl eine ungünstige Drehenbewegung gemacht und schon war 's passiert. Das ist eine echt schmerzhafte Angelegenheit. Und es hat rund 3 Wochen gebraucht, bis ich mich wieder normal bewegen konnte.

"Fotografinnen und Fotografen sitzen heute mehr am Schreibtisch beziehungsweise Rechner als früher, was zu Rückenproblemen führt – ich weiß, wovon ich rede. Und das Schleppen des Equipments oder das Turnen auf Gerüsten erfordert Kraft und Gelenkigkeit. Elastizität ist übrigens keine Frage des Alters, sondern tatsächlich des Trainings." Fotofeinkost » Blog Archive » Sommerprogramm: Fitness für Fotografinnen und Fotografen

Im akuten Schmerzfall würde ich aus eigener Erfahrung neben den üblichen Schmerztabletten und Spritzen auch einen zeitigen Besuch bei einem guten Chiropraktiker empfehlen. Am Besten lässt man sich den aber von Freunden oder Kollegen empfehlen - die sind halt leider nicht alle gleich gut. Die Schmerzmitteln helfen bei den akuten Schmerz-Attacken so dass man sich zumindest schon mal wieder einigermaßen bewegen kann. Wenn man an der Ursache was tun will, dann braucht man aber einen guten Chiropraktiker.

Großartige Sammlung der unbeholfensten Familien-, Hochzeits- und Haustierfotos auf AwkwardFamilyPhotos.com

Unzufrieden mit den eigenen Fotos? Wenn mal wieder alles schief gelaufen ist, dann hilft es noch viel schlechtere Fotos anzuschauen - manchmal. Zumindest weiß man dann, dass es noch viel unglücklicher hätte laufen können. Und in allen anderen Fällen, da ist es ein großer Spass sich durch diese einmalige Sammlung der unbeholfensten Familien-, Hochzeits- und Haustierfotos durch zu klicken. AwkwardFamilyPhotos.com

SUGRU - ist eine praktische Silkon Knetmasse für kleine Reparaturen oder individuelle Produktverbesserung

Echt Klasse, was es so alles. Hab diese SUGRU über eine Outdoorwebseite gefunden. Das ist so eine Art Knetmasse auf Silikonbasis, das an der Luft aushärtet. Gedacht ist es zuerst einmal als kleines Reparaturset für alles Mögliche aus Kunststoff, Gummi und wo das Zeug so alles haftet. Sehr praktisch, gerade auf Reisen - wenn einem da was kaputt geht, dann ist man ja schon auf eine schnelle Reparatur angewiesen. Und nicht alles lässt sich mit dem obligatorischen Gaffa-Tape flicken.

Das SUGRU lässt sich auch wunderbar zur Verbesserung von vielen Produkten einsetzen. Wenn irgendwo was fehlt, drückt oder nicht optimal passt - mit der Knetmasse kann man sich mit SUGRU eine individuelle Lösung basteln. Also ich find 's klasse.



Webseite von SUGRU mit Onlinestore
GAFFA Tape Gewebeband bei AMAZON.de

Creative Commons und wie man damit Lizenzrechte für seine Fotos vergeben kann

Das Lizenrecht ist eine komplizierte Angelegenheit, wie alles das vertraglich geregelt werden muss. Wenn man nun anderen seine eigenen Fotos, Texte oder was auch immer zur Verfügung stellen möchte? Die sollen aber auch nicht alles damit machen können - da ist Creative Commons (CC) ein große Hilfe.

Auf der Webseite von Creative Commons findet man diverse vorgefertigte Lizenzverträge eine verständliche Beschreibung der eingeräumten Lizenzrechte und das jeweils passendes Icon dazu. So kann man anderen Usern ein Nutzungsrecht einräumen.





Ich hab mich für dafür entschieden die Nutzung meiner Fotos zuzulassen, auch für kommerzielle Nutzen. Die Abwandlung und Bearbeitung der Fotos ist allerdings nicht erlaubt und die Namensnennung ist auch Pflicht. Das sieht CC ICON dann so aus:

Creative Commons Lizenzvertrag
Diese(s) Werk bzw. Inhalt von Jan Borgstede steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Nomtsas Safaris - Vogelgalerie Namibia

Hier werden die häufigsten Vogelarten Namibias mit ihrem deutschem und ihrem wissenschaftlichen Namen aufgeführt. Die Fotos sind zwar leider nicht so schön, aber brauchbar. Dazu gibt es noch eine grobe Ortsangabe, wo die Fotos gemacht wurden.
Wenn man sich, wie meiner einer, mit den ganzen Vogelarten nicht so gut auskennt, dann hilft so einer vor sortierte Artenliste schon gewaltig bei der Identifizierung der meisten Vögel. Nomtsas Safaris - Vogelgalerie Namibia

Das beste Ordnungssystem für die Fototasche - ist die Gewohnheit

Früh morgens und während der Fahrt hinten auf einem Safarifahrzeug seine Fotoausrüstung zusammenbauen - das klappt am Besten wenn man ganz genau weiß wo was zu finden ist. Bei mir hat inzwischen jedes einzelne Teil der Fotoausrüstung einen festen, angestammten Platz in der Fototasche. Und wo was zu finden ist hab ich im Kopf, weil ich es da schon immer hin tue - ist halt schon Gewohnheit.

Das hat zu einen den Vorteil, dass man auch unter schwierigen Umständen alles schnell zu Hand hat, zum anderen vergisst man beim Zusammenstellen der Fotoausrüstung auch Nichts mehr so leicht - den Akku im Ladegerät oder die Speicherkarte im Rechner mal ausgenommen ;-)

Mein Tipp für die nächste Fotoreise
Am Besten die neue Fototasche schon 2-3 Wochen vor dem Reisebeginn kaufen und dann wenigstens ein paar mal mit der gesamten Ausrüstung zum Fotografieren losziehen. Denn erst beim Gebrauch findet jedes Ausrüstungsteil auch wirklich seinen besten Platz in einer der vielen Taschen. Und mit dem Packen klappt das dann auch viel besser. Und man vergisst nichts so leicht.

Eingesetzte Fotoausrüstung für die Safaris in Namibia - Making of

Karsten hat mir heute ein paar Fotos zugeschickt, da kann man sehr gut sehen wie ich da auf den Safaris (Gamedrives) fotografiert habe.

Hier auf einem der üblichen Safari-Landrover. Wir waren immer etwas früher am Fahrzeug um uns die erste Reihe mit dem größten Schussfeld zu sichern. Auf den dicken Rohren hab ich dem SkimmerSack Beanbag platziert und den Gimbalhead auf dem Skimmer Bodenstativ montiert - so kommt man auf diesen Fahrzeugen zu einer angenehmeren Arbeitshöhe. Einzige Alternativen sind noch ein Monopod oder auf den Knien balancieren, was ich auch ab und an gemacht haben.
Und zur anderen Seite hin musste ich sogar in einigen Fällen auch mit dem 600er "aus der Hand" fotografieren. Die Freihand-Ergebnisse sind zu meiner Überraschung sogar sehr gut geworden.

Und hier mal von einem offenen Pickup aus, die zumindest zum Fotografieren viel besser geeignet sind, da das Schussfeld rundum völlig frei ist. Und zusätzlich hat man auch noch die Option auf das Dach der Fahrerkabine zu gehen um mehr Höhe zu haben.
Wie man sieht ist da kein Tier in der unmittelbaren Nähe zu sehen - mit dem 1.4x Telekonverter am 600er hab ich die Elefanten zwischen den Bäumen aber trotzdem noch ganz gut erwischt.
Meist hab ich aber auf den Pickups den SkimmerSack der da rechts hängt, benutzt. Praktisch war, dass der rutschfeste Innenseiten hat, so konnte man den auch während der Fahrt problemlos auf dem Rohr hängen lassen. Eine zusätzliche Sicherung hab ich für den Beanbag nicht gebraucht, nur den großen Fotorucksack hab ich mit zwei Karabinerhaken am Fahrzeug befestigt.

Den zweiten Body (K20D) mit der der kürzere Brennweiten, in meinem Fall meist das 50-135mm f2.8 Zoomobjektiv am Sunsniper Kameragurt. Manchmal, wie auf diesem Foto, hatte ich aber auch alternativ das kompakte 300mm f4.5 daran. Besonders wichtig ist es, gerade auf den offenen Pickups, dass man während der Fahrt beide Hände zum Festhalten frei hat und die Kamera trotzdem immer sehr schnell griffbereit ist.

Fotos: Karsten Mühlhaus

Feisol Kugelkopf Schnellkupplungs-Umbau auf Wimberley-Basis C-12

Die FEISOL Kugelköpfe machen ja schon einen guten Eindruck. Mit meinem Feisolstativ bin ich ja nach wie vor sehr zufrieden und da liegt es ja nahe sich auch mal die Kugelköpfe genauer anzuschauen – zumal ich bislang noch keinen habe. Auf der Photokina 2010 hab dann die Gelegenheit genutzt und den Feisol besucht. Der war übrigens recht bescheiden und klein, aber wir waren auch die einzigen Besucher.

Also auf jeden Fall hätte mich ein FEISOL Kugelkopf schon interessiert, wenn da nicht die Schnellkupplung mit der falschen (anderen) Sicherung gewesen wäre – so ganz Herstellerunabhängig ist das Arca-Sytem nämlich doch nicht. Die Kirk oder Wimberley Platten passen leider nicht so richtig gut an die FEISOL-Kupplungen und die Durchrutschsicherung ist auch eine andere.

Die FEISOL-Mitarbeiter am Messestand hatten da jetzt auch keinen Lösungsvorschlag parrat und so hab ich zuerst mal wieder Abstand von den FEISOL Kugelköpfe genommen. Aber jetzt hab ich eine gute Umbauanleitung auf eine Wimberley Schnellkupplung gefunden, geht also doch recht einfach Gut gemachte Umbauanleitung mit vielen Fotos auf Tom's Webseiten

Wimberley Schnellkupplung C-12

Nature Photography Making of Picture of the Day - sehr empfehlenswerter Workshop Thread auf dem DSLR-Forum

Der Workshop "Nature Photography Making of Picture of the Day" ist der bislang lernreichste Forum-Thread der mir auf deutschsprachigen Fotoforen bislang unter gekommen ist. So viel über Naturfotografie habe ich noch nirgends sonst von einem einzigen Forum Thread gelernt.

Für das Projekt haben sich die 4 Naturfotografen Stephan Amm, Benjamin Fuchs, Radomir Jakubowski und Jan Wegener zusammengetan und posten hier abwechselnd – immer zuerst ein Making-of und danach das so entstandene Foto. Und die präsentierten Fotoergebnisse haben es wirklich in sich. Das Niveau der Fotos liegt weit über dem, was man sonst meist in den Foren findet. Diese Jungs können wirklich sehr gut fotografieren und sind auch technisch äußerst kompetent.

Wer also wirklich was über Fotografie lernen will und sich für die Natur begeistert, dem kann ich diesen Workshop nur empfehlen. Man kann natürlich auch Fragen an die Autoren stellen und, sofern sinnvoll, werden diese auch beantwortet. Nature Photography Making of Picture of the Day - DSLR-Forum

“Darf ich, darf ich nicht?” – Ein Interview mit Rechtsanwalt Philipp Dorowski zum Fotografieren auf der Strasse | KWERFELDEIN | Foto Magazin

Das Fotografieren von Personen und erst recht das Publizieren der Fotos kann hier in Deutschland zu einer heiklen Sache werden – schnell drohen Abmahnungen oder gar Strafe. Dennoch wissen die wenigsten eigentlich so richtig genau Bescheid. Man hat da was im Fernsehen gehört und das ist doch bestimmt nicht erlaubt ...

Gerade hier in Europa ist ja sogar so, dass da oftmals auch schon mal Rechte eingefordert werden, die es gar nicht gibt. "Sie dürfen das aber nicht fotografieren ..." Oder man droht auch schon mal mit Abmahnungen, obwohl es keinen Grund gibt dafür. Auf der anderen Seite, sobald man sich im Ausland befindet, da werden meist lustig Fotos von allen anwesenden Personen geknipst – natürlich ohne zu Fragen – und die landen dann oftmals sogar auch noch in diversen Onlinegalerien, während die Abfotografierten natürlich keine Ahnung davon haben.

Also was ist nun erlaubt? Wann muss man fragen? Braucht man das schriftlich? Wie ist das mit dem Persönlichkeitsrecht? Einen ersten hilfreichen Einblick in die tatsächliche Rechtslage gibt z.B. dieser Blogbeitrag “Darf ich, darf ich nicht?” – Ein Interview mit Rechtsanwalt Philipp Dorowski zum Fotografieren auf der Strasse | KWERFELDEIN | Foto Magazin

Und im Zweifelsfall kann man sich ja mal in die Lage der Abfotografierten versetzen und sich fragen was man selbst an deren Stelle davon halten würde. Auch wenn es "nur" jemand aus einem fernen Land ist. Anstand und Respekt sollte für jeden gleichermaßen gelten. Also immer besser vorher fragen ... bevor man abdrückt.

Fotoausrüstung für eine Reise zusammenstellen – was soll man mitnehmen, was kann zuhause bleiben?

Die nächste Reise steht an, aber was nimmt man nun an Fotoausrüstung mit? Braucht man eventuell noch was Neues – eine weitere Brennweite, ein neues Stativ oder sonst was? Was kann ich zu Hause lassen oder muss unbedingt alles mit? Besonders ärgerlich ist es natürlich, wenn sehr weit angereist ist und dann vor Ort merkt, dass man ein entscheidendes Ausrüstungsteil zu Hause hat liegen lassen. Also da ist es mir auf jeden Fall lieber ich habe zuviel mitgeschleppt als dass mir dann was für die besten Fotomotive fehlt.

Eine Möglichkeit ist es natürlich in einem Fotoforum nachzuschauen – welche Objektive haben andere mitgenommen, welches Equipment sollte man unbedingt dabei haben. Mit den gut gemeinten Ratschlägen von anderen Forummitglieder auf Fragen wie "Ich fahre nach Afrika, was soll ich mitnehmen...?" habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht. Zu verschieden sind da die Ansprüche und Schwerpunkte der unterschiedlichen Fotografen. Außerdem neigen wohl viele Leute dazu, ausgerechnet ihre besten Objektive zu Hause zu lassen wenn sie auf Reisen gehen. Man befürchtet da das höhere Diebstahl- oder Schadensrisiko – stimmt ja auch, aber bei jedem mittelmäßigen Fotoergebnis wird man sich im Nachhinein über diese Fehlentscheidung mächtig ärgern.

Am Besten ist es, finde ich, wenn man bereits eine Art "Fotoplan" im Kopf hat. Was möchte man wo auf jeden Fall fotografieren und wie? Ich suche als gezielt nach Fotos, die mir gefallen und die auch an dieser oder einer vergleichbaren Location bereits gemacht wurden. Sehr hilfreich sind dabei auch Fotobildbände, wenn man einen findet der besonders gut gefällt. Und wenn man dann noch herausbekommt wie und mit welcher Brennweite die besten Fotos gemacht wurden, dann hat man schon mal einen groben Plan mit der sich die Brennweiten zusammenstellen lassen. Die Bedingungen vor Ort sind ja meist doch für alle ziemlich ähnlich – ob nun Profi- oder Hobbyfotograf. Zumindest könnte man sich dann vor Ort immer auch vergleichbare Bedingungen schaffen, wenn man möchte und es sich leisten kann.

Und dann wird das Zusammenstellen der Fotoausrüstung auch leichter, wenn man sich für dieses Reiseziel auf sein Stärken und Hauptinteressen konzentriert. Zum Beispiel die Tierfotografie und als sinnvolle Ergänzung noch die Landschaftsfotografie. Dafür muss dann auch nicht jede Brennweite optimal abgedeckt werden. Und schließlich hat man ja in der Regel auch nur einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung, da ist es kaum möglich gleich alle interessanten Fotomotive eines Landes auf einer einzigen Reise einzufangen. Und auf jede, der möglichen, Fotosituationen kann man sich nun mal auch nicht vorbereiten – da braucht es dann auch noch etwas Glück dabei.

Und zu guter Letzt – vor allem wenn es sich um eine ausgesprochene Fotoreise handelt, dann sollte man zumindest von den wichtigsten Kleinteilen wie Speicherkarte und Akku einen Ersatz mit dabei haben. Noch besser ist es auch einen zweiten Body (bei mir ist das das Vorgängermodell) mit dabei zu haben. Es wäre ja fatal, wenn man ausgerechnet auf einer Fotoreise womöglich ohne Fotoapparat dastehen würde oder nicht fotografieren kann, weil ein kleines 70 € Teil ausgerechnet bei der teuren Safari kaputt geht (Murphy's Law).

Noch ein Tipp für CanNikon-User
Vor allem wer mit Nikon oder Canon fotografiert, der kann von dem weltweiten Service dieser großen Hersteller profitieren. Nicht nur, dass man sich vor Ort noch die ein oder andere zusätzliche Optik ausleihen kann sondern im Schadensfall auch ggf. einen identischen Body. Am Besten erkundigt man sich vorab, wo die Servicepunkte des jeweiligen Herstellers sind. Für PENTAX sieht das mit dem Herstellerservice allerdings eher mager aus.

Diverse Fernauslöser und die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Techniken

Seit ich mich intensiver mit der Tierfotografie beschäftige habe ich die Vorteile der Fernauslöser zu schätzen gelernt. Vor allem den manuellen Kabelfernauslöser habe ich sehr oft im Einsatz. Auch wenn das Carbonstativ noch so teuer und stabil ist, bei 600mm (900mm) Brennweiten und einer Belichtungszeit unter 1/250 kann sich selbst die leichte Berührung des Auslösers bemerkbar machen. Da hilft ist entweder ein noch schwingungsärmeres Holzstativ – aber das ist dann aber auch so richtig schwer – oder man behilft sich mit einem Fernauslöser.


Infrarot-Fernauslöser – ist für mich eher eine Notlösung
Da viele Kameras einen Infrarot Empfänger bereits eingebaut haben ist es die einfachste Art der Fernauslösung. Und greift man zum NoName-Produkt, dann ist das auch die billigste Lösung. Ich hab einen solchen Billig-Infrarot-Fernauslöser nun schon seit einiger Zeit im Einsatz und noch keine Nachteile gegenüber der originalen feststellen können. Aufgrund des sehr geringen Stromverbrauchs muss man sich auch über einen eventuellen Batteriewechsel kaum Gedanken machen, die hällt wohl einige Jahre.

Einsatz: Ich habe den Infrarot-Fernauslöser zwar immer dabei, nutze ihn aber eher selten. Mir fehlt da ein spürbarer Druckpunkt für den Autofokus beim Fotografieren. Und auch bei den Langzeit-Belichtungen ist man mit dem Infrarot-Fernauslöser auf die aufwendigere Einstellung in der Kamera angewiesen. Auch wenn man mal selbst mit im Foto auftauchen will ist der Infrarot-Fernauslöser nur in Verbindung mit einer 2 Sekunden Auslöseverzögerung verwendbar, da man sonst ja auch den Fernauslöser im Foto sieht.

Vorteile: kompakt, leicht und billig
Nachteile: geringere Auslösedistanz, funktioniert nur mit direktem Blickkontakt, nur eine Auslöseart, Empfänger in der Kamera leuchtet sichtbar, wenn man die Funktion aktiviert

Noch ein Tipp für PENTAX-Kameras – falls man zu hause eine SONY Fernbedienung von irgend einem andern Gerät herumliegen hat, dann kann man die zuerst mal ausprobieren. PENTAX nutzt die gleiche Frequenz, oder wie das bei Infrarot-Fernbedienungen heißt.


Kabel-Fernauslöser – hab ich immer dabei und sehr oft im Einsatz
Den Kabelfernauslöser hab ich mir ursprünglich für sehr lange Belichtungen wie zum Beispiel nachts und für Feuerwerke geholt. Aber so richtig viel hab ich die erst bei der Tierfotografie genutzt. Vor allem in der Dämmerung, wenn es bei den Belichtungszeiten eng wird, ist der Kabel-Fernauslöser sehr hilfreich. Aber auch beim Videofilmen, wo man ja die Führungshand eher am langen Auslegearm hat, da ist der Kabel-Fernauslöser unbedingt hilfreich. Das gleiche gilt auch für den Fall, dass die Kamera unter einem Regenschutz steckt, da kommt man ansonsten nur noch schlecht an der Auslöser. Ja, und auch bei dem kalten Wetter finde ich den Kabelfernauslöser richtig klasse, so kann man auch mal aus der warmen Jackentasche oder mit dickeren Handschuhen die Kamera noch problemlos auslösen.

Vorteile: manuelle Langzeitbelichtung, spürbarer Druckpunkt für Autofokus, keine Batterie, zuverlässige und sichere Auslösung, keine Umstellen an der Kamera, sehr vielseitig einsetzbar
Nachteil: sehr kurze Entfernung, kabelgebunden, die Originalteile von Kamerahersteller sind meist doch recht teuer für so ein Plastikteil


Erheblich günstiger gibt es die Kabel-Fernauslöser vom Dritthersteller – wie diesen hier für 8,95 €
Adidt Fernauslöser für Canon EOS 50D, 40D, 5D u.v.a



Funk-Fernauslöser – hab ich mir gerade erst bestellt
Fernauslöser mit Funk funktionieren nicht nur auf deutlich größere Entfernungen (bis zu 100m), sondern brauchen auch keinen direkten Blickkontakt vom Sender zum Empfänger. Aus diesem Grund hab ich mir jetzt auch so einen Funk-Fernauslöser neu bestellt. Bei der Modellauswahl hab ich mich allerdings etwas schwer getan. Die Preisspanne bei den Funkauslösern ist beachtlich, je nach Hersteller und Funktionsumfang. Den billigsten Funkauslösern, den ich für CANON/PENTAX gefunden habe kostet gerade mal 14,90 € und bietet sogar 4 Auslösearten (Einzelbild, Serienbild, Blurb und Zeitverzögert). Einzig, was mir überhaupt nicht gefallen hat ist, dass dieser Funkfernauslöser mit einer CR-3V Batterie betrieben wird – und wo kriegt man so was, wenn man irgendwo in der Pampa festsitzt.
Ich hab mich also nach einem Funkauslöser umgeschaut, der ebenso alle Auslösearten kann und mit üblicheren Batterien betrieben wird. Und den einzigen, den ich finden konnte ist der PHOTTIX Plato Profi Funkfernauslöser für rund 57,90 €
  • Bis zu 100m Reichweite - 2,4GHz Frequenz
  • Fernbedienen ohne Erschütterung der Kamera
  • Sender und Empfänger sind batteriebetrieben (Batterien enthalten 4x AAA)
  • Auslöser mit Autofokus-Steuerung und 4 Auslöse-Funktionen
  • Austauschbares Kabel - Einsatz anderer Kameras möglich
Vorteile: funktioniert auch auf große Entfernungen, kein Blickkontakt Sender-Empfänger erforderlich, spürbarer Druckpunkt für Autofokus (je nach Modell), keine Umstellen an der Kamera erforderlich, je nach Modell auch Serienbild, Blurb und Zeitberzögerte Auslösungen möglich
Nachteil: verbraucht am meisten Energie, Empfänger muss an der Kamera befestigt werden

Ich plane den Funk-Fernauslöser vor allem an dem zweiten Body, mit einem Weitwinkelobjektiv einzusetzen und so Fotos aus ungewöhnlichen Blickwinkel und aus nächster Nähe machen zu können. Tiere sind ja oft sehr neugierig, scheuen aber die Nähe zum Menschen. Wenn man aber weit genug von der Kamera entfernt ist, dann wird so ein technisches Gerät schon mal näher untersucht. Und auf einem Monopod montiert sind damit auch  Blickwinkel möglich, die sonst viel zu gefährlich wären.

Die besten Funk-Fernauslöser die es aktuell auf dem Markt gibt sollen übrigens die von PocketWizard sein. Das sind besonders zuverlässige Profigeräte mit einer beeindruckenden Reichweite von bis zu 500m. Das hat natürlich seinen Preis, aber wer sehr viel mit Funkfernauslösern arbeitet, der wird die Qualität, die Flexiblität und die unbedingte Zuverlässigkeit der PocketWizard auf jeden Fall zu schätzen wissen.

PocketWizard Plus II Transceiver 433MHz




Welches externes Mikrofon ist am besten für welche Aufnahmen geeignet?

Auf Vimeo hab ich diese zwei hilfreiche Lern-Videos gefunden, in dem die unterschiedlichen Arten von Mikrofonen anschaulich erklärt werden und in welcher Situation man am Besten welche Technik einsetzt, wenn man mit einer DSLR filmt.

Für Naturaufnahmen, vor allem mit dem Teleobjektiv, ist wohl ein Richtmikrofon (Shotgun) mit einem guten Windschutz unumgänglich, wenn man einen brauchbaren Originalton haben will. Mit dem eingebauten Mikrofon hab ich outdoor bislang noch nie einen guten Originalton aufnehmen können.


When you transition from vacation videos and birthdays to something a little more serious, your first frustration will be audio. And if you ask the "pros," they are going to recommend fancy super-cardioid DC biased condenser XLR mics with 48V phantom power starting at about $1,500. Too much money and too complex - audio is both much easier to understand and harder to master than you'd think. So make sure your camcorder has a mic jack, check out this video and get ready to take the first step into professional audio for video. It's a thousand mile journey, so bring comfortable shoes!

- http://videopia.org


brought to you by canon live learning. thanks to sennheiser and zoom for providing the wireless lav sets, shotgun mics, and field recorders for the cinema caravan.

Videokopf vs. Gimbalhead – die Vor- und Nachteile nach meiner Meinung

Ich denke mal die meisten Fotografen, die mit besonders schweren Superteleobjektive fotografieren, entscheiden sich ja entweder für einen 2-Wege Video-Neigekopf oder einen Gimbalhead. Nachdem ich nun beides eingesetzt habe, finde ich es einfacher zu vergleichen. Und was das Handling bei Fotografieren angeht und die Geschwindigkeit mit der man reagieren kann, da ist meiner Ansicht nach ein Gimbalhead deutlich besser geeignet – für das Fotografieren auf jeden Fall.

Was allerdings, zumindest mit meinem Jobu-Gimbalhead, nicht möglich ist sind weiche Schwenks beim Videofilmen. Selbst wenn ich die Traktion am Gimbalhead anziehe hab ich es damit nicht hinbekommen einen weichen Schwenkansatz zu produzieren. Dafür braucht man wohl schon die Fluiddämpfung und vor allem auch den Schwenkarm eines speziellen Video-Neigekopfes.

Beim Fotografieren dagegen, und da vor allem bei schnellen Motivwechseln, bremst einem genau diese Traktion aus. Wenn ich zum Beispiel an die Fütterungsszene bei den Wölfe denke, wenn alles wild und schnell durcheinander läuft, das ist ja schon mit einem Gimbalhead schwierig zu machen, mit dem Videokopf würde ich da aber gar nicht mehr hinterher kommen.

Mein Fazit
Der Gimbalhead ist auf jeden Fall meine erste Wahl für 's Fotografieren und dann den Videokopf als Ergänzung dabei haben. Der Videokopf ist nur eingeschränkt auch für 's Fotografieren geeignet – bei relativ trägen Motive oder für Bewegungen, die nur in einer Ebene stattfinden (Horizontal oder Vertikal).

Es gibt halt doch gute Gründe, warum die einen Video- und die anderen Foto-Stativköpfe heißen ;-)

Fotoausrüstung fürs Robbenbaby-Watching aus Helgoland und was ich sonst noch an Ausrüstung dabei hatte

Die Vorgaben der Tierschützer sind so, dass man nur bis auf 30 Meter an die Tiere heran gehen darf. Es sind nun mal Wildtiere und die großen Robbenbullen sind mit ihren 300 kg sogar die größten Raubtiere, die man in Deutschland antreffen kann. Und auch wenn sie auf den ersten Blick so dick und träge wirken, sie sind es nicht. Wenn es darauf ankommt, dann können sie ganz schön schnell sein und wenn es um die Weibchen oder den Nachwuchs geht, dann sind sie auch sehr angriffslustig.

Auf der anderen Seite sind die Robben auf Helgoland aber an Menschen gewöhnt und durchaus neugierig. Vor allem wenn man sich für einige Zeit ruhig und in gebührendem Abstand platziert, dann merkt man wie sich die Tiere nach und nach von sich aus auf einem zubewegen. Vor allem den Weibchen mit den Jungtieren, so kam es mir zumindest vor, ist die Nähe zu den Menschen sogar fast lieber als eine zu große Nähe zu den Bullen, die immer wieder verjagt werden müssen.

Fotoausrüstung
Auch wenn die Tiere aus Neugierde teil sogar bis auf 5-10 Meter an einem heran kommen – man sollte schon besser mitnehmen was man an Brennweiten hat. Wichtig ist auch ein Schutz für die Ausrüstung gegen Regen, aber vor allem auch gegen die Sandkörner – vor allem bei stärkerem Wind und in Bodennähe kann der Sand sonst schnell zu einem "knischenden" Problem werden.


Zwei Kolleginnen beim Klön und "Warten auf Motive"

Objektive / Brennweiten die ich eingesetzt habe
600mm f4.0 – da habe ich 90% aller Fotos mit gemacht
21mm f3.2 – für Landschaft und andere Situationen, 5% der Fotos
10-17mm Fisheye – für Landschaft auf der Helgoland, 5% der Fotos

Alle anderen Brennweiten hab ich nicht gebraucht.
Auch der 2. Body ist nicht zum Einsatz gekommen. Genau so wenig das Einbeinstativ.

Aufnahme-Blickwinkel und Stative
Die Robbenbabys mit ihren Müttern legen sich gerne in die windgeschützen Bereiche direkt an den Dünen – diese liegen etwas erhöht und man kommt nur von unten heran. Da kann man mit den 600mm sehr gut im Stehen und mit dem ausgefahrenen 3-Bein-Stativ fotografieren und ist dennoch "in Augenhöhe" oder hat sogar noch einen Blickwinkel von leicht unten.

Für die Tiere am Wasser ist es genau anders herum. Dort hat man immer den Blickwinkel nach unten. Es sei denn man geht ins Wasser. Da braucht es also ein möglichst tiefes Stativ, zum Beispiel ein Bodenstativ. Je tiefer, desto besser ist das wenn man die "Zooperspektive" vermeiden will. Ich lag da meist flach auch dem Bauch zum Fotografieren. Zudem hat es den Vorteil, dass man im Liegen von den Robben bestimmt auch als "weniger bedrohlich" empfunden wird und so kommen sie einem mit der Zeit wirklich sehr nahe. Ich hatte da den Skimmer Ground Pod als Bodenstativ im Einsatz und das hat sehr gut funktioniert.

Stativkopf
Da sich Robben ja vor allem in der horizontalen bewegen (hatte ich mir ja schon so gedacht ;-) da bin ich mit dem Videokopf sehr gut ausgekommen. Der Gimbalhead blieb also im Hotel. Und ich wollte ja auch unbedingt noch zusätzlich eine paar Videoeinstellungen drehen. Wenn man da also so zwischen den Robben liegt, da kann man nicht einfach mal aufstehen und den Stativkopf wechseln, da nehmen die Robben gleich wieder Reisaus und weg ist das Motiv. Also vor allem im Liegen, da sollte man schon besser alles was man so brauchen könnte "am Mann" haben, inkl. Ersatzakku und Speicherkarten.

Wetter-, Wind-, Regen- und vor allem Sandschutz

Eigentlich weht auf Helgoland ja immer ein Wind. Und vor allem wenn man flach auf dem Boden fotografiert, da muss man seine Ausrüstung auch gegen den fliegenden Sand schützen. Ich hatte dafür den gefütterten Kamera- & Objektivschutz von Wildlife Watching dabei und das hat prima geklappt. Den kann man übrigens auch super als weiches und wasserdichtes Sitz- und Liegepolster verwenden :-)

Und die Fototasche sollte auf jeden Fall so sein, dass man sie auch mal längere Zeit im feuchten Sand bzw. irgendwo abseits abstellen kann ohne dass da Sand von oben und Feuchtigkeit von unten hinein geraten kann. Ich hatte ja, wie viele übrigens, meinen Eckla Beach Rolly dabei, den ist da ja in seinem natürlichen Element – genau dafür ist er ja gemacht und das hat dann auch super funktioniert. Andere Transportwagen, die mit den kleineren Kofferrollen, kann man gleich besser im Hotel stehen lassen – die macht man sich da nur kaputt.

Das Boot mit dem man zur Badeinsel fährt – kostet 4 € für Hin- und Rückfahrt

Bekleidung
Am besten kleidet man sich so ein, dass man auch schon mal 2 Stunden auf nassem, kalten Sand auf dem Bauch liegen bleiben kann ohne auszukühlen. Und dann kommt da noch der Wind dazu. Und die Außenhülle sollte möglichst auch noch wasserdicht sein. Zum Glück habe ich noch einen ordentlich dicken Segelanzug mit extra hohem Kragen. Der ist zwar knallrotem, aber zumindest die Robben hat das überhaupt nicht gestört. Eine Tarnausrüstung ist also nicht erforderlich.

Und noch ganz wichtig – auf keinen Fall sollte man natürlich eine Mütze und ein Paar gute Fotohandschuhe vergessen.

Was ich NICHT gebraucht habe:

Taschenlampe – die letzte Rückfahrt nach Helgoland ist schon um 16 Uhr
Fernglas – brauchen wenn, dann nur die Vogelfreunde oder wenn man halt kein Teleobjektiv hat
Thermoskanne – es gibt ja eine kleine Gastwirtschaft beim Flughafen auf der Badeinsel
Gimbalhead – ich hatte diesmal nur den Videokopf im Einsatz
Blitz – gebraucht man auch besser nicht

Was ich noch hätte gebrauchen können:

Also ich hätte ja nicht gedacht, wie stark man den Wind bei den Videoaufnahmen sehen kann. Der ganze Aufbau mit dem 600er bietet dem Wind halt doch so viel Angriffsfläche, dass eigentlich alle Videoaufnahmen durchgehend leicht verwackelt sind. Ich hab die jetzt nachträglich mit einer Software bearbeitet, aber vielleicht hätte ich dafür doch noch besser den Skimmer Beanbag mitnehmen sollen, den kann man ja auch in der Kombi mit dem Bodenstativ nutzen.

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