Bis Namibia hab ich den Beanbag eigentlich kaum genutzt, aber auf den Safaris war der Gold wert. Man fotografiert da ja sehr oft von oder aus Fahrzeugen heraus und dabei war der Beanbag eine sehr flexible und unverzichtbare Hilfe.
Gefüllt hab ich meinen Beanbag erst vor Ort und mit Sonnenblumenkernen. Die sind in Namibia zwar relativ teuer, haben aber den Vorteil, dass sie ja von Natur keine Feuchtigkeit ziehen. Auch bei Regen gab es damit keine Sauerei im Beanbag. Und auch das Gewicht der Kerne war von Vorteil, da ich so den Beanbag auch bei Fahrten durchs Gelände problemlos hab hängen lassen können.
Es gibt ja Beanbags in den unterschiedlichsten Formen aber meiner sieht aus wie ein großer Backenzahn. Ich fand diese Form sehr sinnvoll und praktisch. Bei flachen Auflageflächen, wie auf dem Autodach, kann man den Beanbag umdrehen (Zahnwurzeln nach oben) und man erhält so eine V-förmine Auflage die auch einem Teleobjektiv mit großem Durchmesser einen sehr guten Halt mit Seitenstabilität bietet. Und auch das Drehen geht so natürlich leichter.
Beim Fotografieren aus dem Fahrzeuginneren hängt man den Beanbag einfach anders herum (Zahnwurzel nach unten) auf die Autotüre und hat dann eine flache Auflage auf der man das Objektiv auch wieder gut drehen kann. Mein Beanbag hat auf den Innenseiten der Zahnwurzeln sogar noch eine gummierte Oberfläche. So konnte ich den auch bei schneller Fahrt einfach an der Türe hängen lassen ohne dass sich der Beanbag bewegt hat oder aus dem Fenster zu fallen drohte.
Und wenn man von den Safarifahrzeugen aus fotografiert, dann ist ein Beanbag sogar fast die einzige Möglichkeit ein Stativ zu benutzen. Da kann man ihn dann entweder über die stabilen Rohrkonstruktionen hängen oder über die Rückenlehne eines anderen Sitzes. Ich habe es auch mal mit dem Einbeinstativ versucht, das hat sich aber als bei weitem nicht so praktisch herausgestellt.
Als sinnvolle Ergänzung zu dem Beanbag würde ich noch ein kompaktes Bodenstativ empfehlen. Vor allem aus dem Fahrzeuginnern heraus, da war mein Beanbag eigentlich etwas zu niedrig. Aber mit dem Stativkopf auf dem Bodenstativ darauf, da kommt man auf Augenhöhe und somit eine angenehmere Sitzpostion. Oft hab ich darauf aber auch verzichtet - zugunsten des einfacheren und schnelleren Handlings.
Also ich kann's für Safaris wirklich sehr empfehlen.
Erfahrungs- und Testberichte für Tierfotografen und zu dem speziellen Fotozubehör für alle die mit einem Super-Teleobjektiv wie 600mm F4.0 oder ähnlich schweren Objektiven fotografieren.
Aktuelle Schnäppchen
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Nature & Wildlife Photography of Fred Hurteau- Tips for Better Nature Photography
Die technische Fotoausrüstung für Naturfotografen ist ja teuer genug, da ist es schön wenn man wenigstens beim restlichen Fotoequipment etwas Geld sparen kann - indem man es zum Beispiel einiges selbst anfertigt. Also meine Sache ist das nicht, ich hab da leider zwei linke Hände. Aber viele sind ja handwerklich begabter und da hab ich hier einige schöne Anleitungen zum Selber basteln und Umbauanleitungen gefunden.
Man findet auf der Seite von Fred Hurteau u.a. eine genaue Bauanleitung für einen Beanbag inkl. einer passenden Bodenplatte zur Fixierung einer Objektivschelle. Ein großer Objektivköcher zum Selber bauen. Alle möglichen Tarnutensilien zum Ansitzen, diverse Transportlösungen und sogar eine ausführliche Anleitung für ein komplettes Tarnkanu - zum Ansitzen auf Wasservögel.
Das macht bestimmt nicht nur viel Spass sich so was selbst anzufertigen, man kann es sich so die Ausrüstung halt auch ganz persönlich, für die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen zusammenstellen. Und Geld spart man damit auch noch.
Nature & Wildlife Photography of Fred Hurteau- Tips for Better Nature Photography
Man findet auf der Seite von Fred Hurteau u.a. eine genaue Bauanleitung für einen Beanbag inkl. einer passenden Bodenplatte zur Fixierung einer Objektivschelle. Ein großer Objektivköcher zum Selber bauen. Alle möglichen Tarnutensilien zum Ansitzen, diverse Transportlösungen und sogar eine ausführliche Anleitung für ein komplettes Tarnkanu - zum Ansitzen auf Wasservögel.
Das macht bestimmt nicht nur viel Spass sich so was selbst anzufertigen, man kann es sich so die Ausrüstung halt auch ganz persönlich, für die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen zusammenstellen. Und Geld spart man damit auch noch.
Nature & Wildlife Photography of Fred Hurteau- Tips for Better Nature Photography
NSN SKIMMER SACK Bean Bag - ein erster Eindruck
Ich hab mich ja dann doch für den SKIMMER SACK Bean Bag entschieden. Zuerst hatte ich eigentlich einen anderen Bean Bag. Inzwischen ist mir aber klar geworden, dass ich mir auf jeden Fall einen Gimbalhead zulegen werde. Und dafür braucht es halt einen anderen Bean Bag. Und vor allem den passenden SKIMMER II Ground Pod dazu.
Den SKIMMER von NATURESCAPES kann man auch bei einem deutschen Shop kaufen. Bislang gibt es den aber nur bei augenblicke-eingefangen also soweit ich weiß. Leider hat es ja der Hersteller bislang versäumt die tatsächlichen Maße von dem Bean Bag online zu stellen. Da steht lediglich dass der Skimmer "für alle Objektive vom Weitwinkel bis hin zu 600/4 und 800/5.6" geeignet ist. Und so bestellt man ohne genau zu wissen ob die Dimension auch wirklich passt.
Hier die ungefähren Dimensionen, wenn der Bean Bag komplett gefüllt ist und man ihn hinstellt:
Höhe: ca. 270 mm
Breite: unten ca. 270 mm
Durchmesser: oben ca. 240 mm
max. Füllmenge laut Hersteller: ca. 5,2kg Poly Fill
meine max. Füllmenge: ca. 4,5 kg Sonnenblumenkerne
Also ich habe aus Versehen 5 kg Sonnenblumenkerne gekauft, aber davon sind geschätzt gerade mal so 0,5 kg über geblieben.
Mein erster Eindruck vom SKIMMER SACK Bean Bag
Zuerst war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht - der Stoff ist nicht so ultrafett, wie ich mir den vorgestellt hatte. Ungefüllt sieht jeder Bean Bag wahrscheinlich immer "etwas lasch und schlapp" aus. Aber die Hülle ist wirklich sehr gut und vor allem sauber verarbeitet. Der Reisverschluss läuft leicht und ist auch durch eine Lasche geschützt. Die Befestigungen sehen gut und stabil aus.
Unten ist der SKIMMER SACK aus einem anderen Matrial - eine Art Gummi-Kunststoff mit Noppen. Auf jeden Fall rutschfester und für glatte Auflagenflächen geeignet. Ansonsten ist er aus eine weichen, matten Stoffmaterial, wie man es von hochwertigeren Winterjacken her kennt. Fühlt sich gut und hochwertig an.
Das Befüllen macht man am Besten wohl in mehreren Schritten. Die Öffnung ist jetzt nicht so gross, dass man die ganzen 4,5kg in einem Schwung reinfüllen könnte, aber ausreichend. Der Reisverschluss schliesst zuverlässig.
Erst mal vollständig gefüllt macht der SKIMMER SACK schon eine deutlich bessere und vor allem stabilere Figur. So kann man ihn problemlos hinstellen. Und selbst wenn ich mein 6,8 kg Objektiv oben auflege hält er problemlos seine Form und bleibt frei stehen.
Auf dem Kopf stehend kann ich auch mein wirklich fettes 600er locker zwischen die beiden Stümpfe legen, sogar mit dem Objektivfuss nach unten. Platz ist da genug und die Stümpfe halten sehr gut fest ohne den Autofocus-Ring zu berühren.
MEIN FAZIT:
Auch wenn mir ein Vergleichsobjekt fehlt, ich bin voll auf zufrieden und überzeugt. Preis-Leistung stimmen, auch wenn es günstigere Modelle gibt. Und selbst ohne Schultergurt und Innenbeutel - der SKIMMER SACK ist sein Geld wert und bleibt auf jeden Fall bei mir.
Den SKIMMER von NATURESCAPES kann man auch bei einem deutschen Shop kaufen. Bislang gibt es den aber nur bei augenblicke-eingefangen also soweit ich weiß. Leider hat es ja der Hersteller bislang versäumt die tatsächlichen Maße von dem Bean Bag online zu stellen. Da steht lediglich dass der Skimmer "für alle Objektive vom Weitwinkel bis hin zu 600/4 und 800/5.6" geeignet ist. Und so bestellt man ohne genau zu wissen ob die Dimension auch wirklich passt.
Hier die ungefähren Dimensionen, wenn der Bean Bag komplett gefüllt ist und man ihn hinstellt:
Höhe: ca. 270 mm
Breite: unten ca. 270 mm
Durchmesser: oben ca. 240 mm
max. Füllmenge laut Hersteller: ca. 5,2kg Poly Fill
meine max. Füllmenge: ca. 4,5 kg Sonnenblumenkerne
Also ich habe aus Versehen 5 kg Sonnenblumenkerne gekauft, aber davon sind geschätzt gerade mal so 0,5 kg über geblieben.
Mein erster Eindruck vom SKIMMER SACK Bean Bag
Zuerst war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht - der Stoff ist nicht so ultrafett, wie ich mir den vorgestellt hatte. Ungefüllt sieht jeder Bean Bag wahrscheinlich immer "etwas lasch und schlapp" aus. Aber die Hülle ist wirklich sehr gut und vor allem sauber verarbeitet. Der Reisverschluss läuft leicht und ist auch durch eine Lasche geschützt. Die Befestigungen sehen gut und stabil aus.
Unten ist der SKIMMER SACK aus einem anderen Matrial - eine Art Gummi-Kunststoff mit Noppen. Auf jeden Fall rutschfester und für glatte Auflagenflächen geeignet. Ansonsten ist er aus eine weichen, matten Stoffmaterial, wie man es von hochwertigeren Winterjacken her kennt. Fühlt sich gut und hochwertig an.
Das Befüllen macht man am Besten wohl in mehreren Schritten. Die Öffnung ist jetzt nicht so gross, dass man die ganzen 4,5kg in einem Schwung reinfüllen könnte, aber ausreichend. Der Reisverschluss schliesst zuverlässig.
Erst mal vollständig gefüllt macht der SKIMMER SACK schon eine deutlich bessere und vor allem stabilere Figur. So kann man ihn problemlos hinstellen. Und selbst wenn ich mein 6,8 kg Objektiv oben auflege hält er problemlos seine Form und bleibt frei stehen.
Auf dem Kopf stehend kann ich auch mein wirklich fettes 600er locker zwischen die beiden Stümpfe legen, sogar mit dem Objektivfuss nach unten. Platz ist da genug und die Stümpfe halten sehr gut fest ohne den Autofocus-Ring zu berühren.
MEIN FAZIT:
Auch wenn mir ein Vergleichsobjekt fehlt, ich bin voll auf zufrieden und überzeugt. Preis-Leistung stimmen, auch wenn es günstigere Modelle gibt. Und selbst ohne Schultergurt und Innenbeutel - der SKIMMER SACK ist sein Geld wert und bleibt auf jeden Fall bei mir.
Womit füllt man den Bean Bag am Besten?
... mit Bohnen ;-) Ja klar, das geht natürlich auf jeden Fall. Aber man kann natürlich auch anderes Füllmaterial verwenden. Ich hab hier mal Alles aufgelistet, was ich so an Vorschlägen gefunden habe.
künstliches Füllmaterial
natürliches Füllmaterial
ungeeignetes Füllmaterial
Letztendlich wird es auch darauf ankommen, was man vor Ort finden kann. Auf jeden Fall sollte das Füllmaterial nicht zu leicht, zu grob und vor allem auch nicht zu rutschig sein. Die natürlichen Füllmaterialien wird man bestimmt überall und in ausreichender Menge auf der Welt finden. Natürlich sollten diese aber möglichst nicht nass werden, sonst gibt es 'ne Riesen-Sauerei.
Kunststoff-Kugeln oder Granulat ist zwar wasserunempfindlich und auch ewig haltbar, dafür wird man es schwerlich bei einer Safari auftreiben können. Katzenstreu ist da bestimmt auch nicht so verbreitet. Und was macht man damit, wenn man wieder abreist? Ist also doch eher was "für Zuhause".
Ich versuche es jetzt zuerst mal mit Sonnenblumenkernen. Das gibt es zur Zeit ja in jedem Supermarkt. Und man hat immer was schon gleich zum Anfüttern dabei. Wer wohl alles auf Sonnenblumenkerne steht? Nachteil dabei ist halt, dass die Sonnenblumenkerne ein endliche Lösung sind und ein Verfallsdatum haben - laut Packung 2 Jahre.
NatureScapes.Net • View topic - Made a Home-made Bean Bag—What to fill it with?



künstliches Füllmaterial
- Polyethylen-Perlen (3-4mm Durchmesser)
- Polyesterfüllung, wie man sie auch für Stofftiere verwendet
- Kunststoffgranulat
- Katzenstreu
natürliches Füllmaterial
- Vogelfutter
- Sonnenblumenkerne
- Trocken Erbsen
- Trocken Bohnen
- Trocken Pinto-Bohnen
- Reis
- Hirse
- Maiskolben Pellets
- Buchweizenhülsen (das soll aber nur für leichtere Objektive geeignet sein)
ungeeignetes Füllmaterial
- Styroporkugeln, wie in den gleichnamigen Sitzsäcken, sind wohl zu leicht und zu rutschig - somit also nicht geeignet
Letztendlich wird es auch darauf ankommen, was man vor Ort finden kann. Auf jeden Fall sollte das Füllmaterial nicht zu leicht, zu grob und vor allem auch nicht zu rutschig sein. Die natürlichen Füllmaterialien wird man bestimmt überall und in ausreichender Menge auf der Welt finden. Natürlich sollten diese aber möglichst nicht nass werden, sonst gibt es 'ne Riesen-Sauerei.
Kunststoff-Kugeln oder Granulat ist zwar wasserunempfindlich und auch ewig haltbar, dafür wird man es schwerlich bei einer Safari auftreiben können. Katzenstreu ist da bestimmt auch nicht so verbreitet. Und was macht man damit, wenn man wieder abreist? Ist also doch eher was "für Zuhause".
Ich versuche es jetzt zuerst mal mit Sonnenblumenkernen. Das gibt es zur Zeit ja in jedem Supermarkt. Und man hat immer was schon gleich zum Anfüttern dabei. Wer wohl alles auf Sonnenblumenkerne steht? Nachteil dabei ist halt, dass die Sonnenblumenkerne ein endliche Lösung sind und ein Verfallsdatum haben - laut Packung 2 Jahre.
NatureScapes.Net • View topic - Made a Home-made Bean Bag—What to fill it with?
Das passende Beanbags-Design / Bohnenstative-Formen
Beanbags gibt es in den unterschiedlichsten Formen. Nahezu jeder Hersteller hat ein eigenes, spezielles Design entwickelt. Immer auch passend zum jeweiligen Verwendungszweck. Es kommt halt, wie immer, darauf an wo, was und womit man fotografieren will - aus einem Autofenster, vom Autodach aus, von natürlichen Auflagepunkten wie Baumstämme, Felsen etc. oder direkt vom Boden aus, aus einer Ansitzhütte, Fenstersims...es gibt Beanbags für jeden Zweck.
Flache künstliche Auflageflächen (PKW-Dach, -Motorhaube, Tisch, Frisbeescheibe)
Hierfür reicht eine einfache Grundform. Am Besten ist hierfür ein flacher Beanbag geeignet. Die Grundform ist eigentlich egal. Es gibt runde und quadratische. Wichtig ist hier nur, dass der Beanbag eine flache Seite hat, so dass man eine grösstmögliche Standfläche hat. Es gibt auch spezielle Versionen, die extra für Autoscheiben-Stative gedacht sind - wie zum Beispiel der Eckla-Eagle-Bohnensack
Natürliche Auflagestellen (Baumstämme, Felsen, Boden)
Wer sich vor allem in der freien Natur bewegt und die gegebenen Auflageflächen nutzen muss, für den sind "X"-, "H"-förmige Beanbags am Besten geeignet. Die sind aufgrund ihrer Form flexibler und weicher. So kann man den Beanbag mal über einen Baumstamm legen, auf einem Felsen positionieren oder aber auch direkt auf den Boden legen. Der untere Teil des Beanbags passt sich flexibel an und sorgt für einen sicheren Halt, der obere Part verhindert das das Objektiv wegrutschen kann.
Schmale und hohe Auflagestellen (Autotüren, dünne Äste, Viehgatter, Fensterrahmen, Balkongitter)
Hierfür sind die "U"-förmigen Beanbags besonders gut geeignet. Ich finde ja, dass sie eher wie ein überdimensionaler Zahn aussehen. Naja, auf jeden Fall habe sie eine deutlich kompaktere Form als die X- bzw. H-Versionen. Komplett gefüllt sind sie auch steifer und halten ihre Zahn-Form. Der untere Teil (Zahnwurzel) wird über den Auflagepunkt gestülpt und hält den Beanbag so in Position. Der obere Part dient als Auflagefläche für das Objektiv. Einige haben da eine leichte Wölbung nach innen, das hilft das Objektiv besser zu fixieren.
Andere dagegen sind oben (Kaufläche des Zahns) ganz flach - das ist sinnvoll, wenn man zusätzlich einen Stativkopf (wie zb ein Gimbalhead oder Kugelkopf) auf oder an dem Beanbag einsetzten will. Dafür gibt es inzwischen auch schon unterschiedliche Lösungen diverser Hersteller.
WICHTIGE bei der Wahl eines passenden Beanbags
ZUSÄTZLICHE Features, die besonders Userfreundlich sind
Ein Beanbag ist sehr flexibel einsetzbar, so kann man die aktuelle Nutzform und das Gewicht durch die Menge der Füllung variieren. Alle zusätzlichen Features lassen sich meist auch später noch "nachrüsten". Und die Preise sind im Vergleich zu allem anderen Ausrüstungsteilen recht moderat für so einen hohen Nutzwert.



Flache künstliche Auflageflächen (PKW-Dach, -Motorhaube, Tisch, Frisbeescheibe)
Hierfür reicht eine einfache Grundform. Am Besten ist hierfür ein flacher Beanbag geeignet. Die Grundform ist eigentlich egal. Es gibt runde und quadratische. Wichtig ist hier nur, dass der Beanbag eine flache Seite hat, so dass man eine grösstmögliche Standfläche hat. Es gibt auch spezielle Versionen, die extra für Autoscheiben-Stative gedacht sind - wie zum Beispiel der Eckla-Eagle-Bohnensack
Natürliche Auflagestellen (Baumstämme, Felsen, Boden)
Wer sich vor allem in der freien Natur bewegt und die gegebenen Auflageflächen nutzen muss, für den sind "X"-, "H"-förmige Beanbags am Besten geeignet. Die sind aufgrund ihrer Form flexibler und weicher. So kann man den Beanbag mal über einen Baumstamm legen, auf einem Felsen positionieren oder aber auch direkt auf den Boden legen. Der untere Teil des Beanbags passt sich flexibel an und sorgt für einen sicheren Halt, der obere Part verhindert das das Objektiv wegrutschen kann.
Schmale und hohe Auflagestellen
Hierfür sind die "U"-förmigen Beanbags besonders gut geeignet. Ich finde ja, dass sie eher wie ein überdimensionaler Zahn aussehen. Naja, auf jeden Fall habe sie eine deutlich kompaktere Form als die X- bzw. H-Versionen. Komplett gefüllt sind sie auch steifer und halten ihre Zahn-Form. Der untere Teil (Zahnwurzel) wird über den Auflagepunkt gestülpt und hält den Beanbag so in Position. Der obere Part dient als Auflagefläche für das Objektiv. Einige haben da eine leichte Wölbung nach innen, das hilft das Objektiv besser zu fixieren.
Andere dagegen sind oben (Kaufläche des Zahns) ganz flach - das ist sinnvoll, wenn man zusätzlich einen Stativkopf (wie zb ein Gimbalhead oder Kugelkopf) auf oder an dem Beanbag einsetzten will. Dafür gibt es inzwischen auch schon unterschiedliche Lösungen diverser Hersteller.
WICHTIGE bei der Wahl eines passenden Beanbags
- das Außenmaterial sollte wasserdicht oder wasserabweisend sein, zum Schutz der Füllung
- die Größe sollte nicht zu überdimensioniert sein, gefüllt wird der Beanbag ansonsten unnötig schwer
- er sollte extra Befestigungsmöglichkeiten haben, zur Sicherung und für den Transport
ZUSÄTZLICHE Features, die besonders Userfreundlich sind
- herausnehmbare Innenbeutel, so kann man die Menge der Füllung schnell und leicht variieren
- Schultergurt, zur Sicherung und für den Transport
- optionale 3/8 Schraube, für einen Stativkopf
- eine Fläche aus rutschfestem Material, für glatt Oberflächen
Ein Beanbag ist sehr flexibel einsetzbar, so kann man die aktuelle Nutzform und das Gewicht durch die Menge der Füllung variieren. Alle zusätzlichen Features lassen sich meist auch später noch "nachrüsten". Und die Preise sind im Vergleich zu allem anderen Ausrüstungsteilen recht moderat für so einen hohen Nutzwert.
Beanbag und Gimbalhead / Kugelkopf / Schnellkuplung - Kombilösungen
Ja, man kann auch einen Gimbalhead in Kombination mit dem Beanbag nutzen. Das geht im Grunde genommen mit jedem Beanbag und einem x-beliebigen Stativkopf. Man braucht lediglich eine brauchbare Grundplatte mit einer soliden Befestigungsmöglichkeit. Aber es gibt auch schon speziellere Lösungen dafür.
Voraussetzung ist natürlich, dass der Beanbag ausreichend dimensioniert ist. Die kleinen Beanbags von The Pod haben zwar bereits eine 1/4 Anschlussschraube mit dabei, die ist aber zur Befestigung einer leichten Kamera gedacht. Einen große Kombi mit Gimbalhead braucht da schon was anderes.
Bodenstativ / Groundpod / Lowpod
Hat man bereits einen Beanbag dann kann man sich ein passendes Bodenstativ "zum Darauf stellen" holen. Bodenstative sind natürlich eigentlich dafür gedacht Fotos aus einem möglichst tiefen Blickwinkel zu ermöglichen. Man kann sie aber auch auf einem Beanbag stellen und so den Stativkopf seiner Wahl auch weiter nutzen. Stabile und hochwertige Bodenstative gibt es fast von allen namhaften Stativherstellern wie zum Beispiel von KIRK.

Besonders interessant erscheint mir da das Bodenstativ VISUAL ECHOES Panning Plate. Das ist klein (20x10x4cm), hat bereits einen Arca Swiss Schnellwechselbasis und auf eine Frisbeescheibe gestellt kann man damit auch gut über den Boden rutschen. Anschauliches Video von Moose Peterson über das Panning Plate

Spezielle Beanbag + Gimbalhead Lösungen
Es gibt auch Beanbags, die bereits speziell für die Nutzung eines Gimbalheads gedacht sind. Der bekannteste wird wohl der APEX BEAN BAG sein. Der hat einen separate Grundplatte mir 3/8 Anschlusschraube, die man nach Bedarf in den Beanbag steckt. Die Dimensionieren des Beanbags und der Grundplatte scheint mir auch für sehr große Objektive ausreichend zu sein.

Ich habe mich für die Kombilösung von NSN entschieden. Die besteht aus eine "Backenzahn" Beanbag SKIMMER SACK und dem passenden Bodenstativ SKIMMER Groundpod . Das Bodenstativ ist eine runde und sehr robuste Kunststoff-Scheibe mit eine 3/8 Stativschraube in der Mitte. Der Durchmesser ist etwas größer als beim Beanbag, so kann man sie sowohl auf den Bohnensack stellen als auch darunter. Insgesamt erschien mir das vielseitiger als die Lösung von APEX. Ich werde berichten, wenn ich damit mehr Erfahrungen gemacht habe.

Der erste Eindruck ist auf jeden Fall schon mal ziemlich gut. Der SKIMMER II ist richtig massiv und steif, da gibt nichts nach. Ist halt doch was ganz anderes als eine dünne Frisbeescheibe aus dem Supermarkt.
Voraussetzung ist natürlich, dass der Beanbag ausreichend dimensioniert ist. Die kleinen Beanbags von The Pod haben zwar bereits eine 1/4 Anschlussschraube mit dabei, die ist aber zur Befestigung einer leichten Kamera gedacht. Einen große Kombi mit Gimbalhead braucht da schon was anderes.
Bodenstativ / Groundpod / Lowpod
Hat man bereits einen Beanbag dann kann man sich ein passendes Bodenstativ "zum Darauf stellen" holen. Bodenstative sind natürlich eigentlich dafür gedacht Fotos aus einem möglichst tiefen Blickwinkel zu ermöglichen. Man kann sie aber auch auf einem Beanbag stellen und so den Stativkopf seiner Wahl auch weiter nutzen. Stabile und hochwertige Bodenstative gibt es fast von allen namhaften Stativherstellern wie zum Beispiel von KIRK.
Besonders interessant erscheint mir da das Bodenstativ VISUAL ECHOES Panning Plate. Das ist klein (20x10x4cm), hat bereits einen Arca Swiss Schnellwechselbasis und auf eine Frisbeescheibe gestellt kann man damit auch gut über den Boden rutschen. Anschauliches Video von Moose Peterson über das Panning Plate
Spezielle Beanbag + Gimbalhead Lösungen
Es gibt auch Beanbags, die bereits speziell für die Nutzung eines Gimbalheads gedacht sind. Der bekannteste wird wohl der APEX BEAN BAG sein. Der hat einen separate Grundplatte mir 3/8 Anschlusschraube, die man nach Bedarf in den Beanbag steckt. Die Dimensionieren des Beanbags und der Grundplatte scheint mir auch für sehr große Objektive ausreichend zu sein.
Ich habe mich für die Kombilösung von NSN entschieden. Die besteht aus eine "Backenzahn" Beanbag SKIMMER SACK und dem passenden Bodenstativ SKIMMER Groundpod . Das Bodenstativ ist eine runde und sehr robuste Kunststoff-Scheibe mit eine 3/8 Stativschraube in der Mitte. Der Durchmesser ist etwas größer als beim Beanbag, so kann man sie sowohl auf den Bohnensack stellen als auch darunter. Insgesamt erschien mir das vielseitiger als die Lösung von APEX. Ich werde berichten, wenn ich damit mehr Erfahrungen gemacht habe.
Der erste Eindruck ist auf jeden Fall schon mal ziemlich gut. Der SKIMMER II ist richtig massiv und steif, da gibt nichts nach. Ist halt doch was ganz anderes als eine dünne Frisbeescheibe aus dem Supermarkt.
2 Anleitung zum Selbernähen - Bohnensackstativ Beanbag von Fred Hurteau und Scott Fairbairn
Wer nähen kann ist klar im Vorteil - und kann sich selbst so einen Beanbag ganz nach seinen eigenen Vorstellung anfertigen. Am Besten orientiert man sich da an den bewährten Modellen. Beim Material sollte man möglichst einen robusten und wasserabweisenden Stoff verwenden. Eine rutschfest Oberfläche ist wohl auch sinnvoll, so bleibt der Beanbag auch auf einem Autodach liegen. Ein paar Schlaufen für den Transport und zum Sichern sind bestimmt auch sehr praktisch.
Anleitung für den "u"-förmiger Butterfly Bean Bag von Fred Hurteau
Auf der Webseite von Fred Hurteau gibt es sogar eine exakte Anleitung mit Schnittbogen für einen Beanbag. Der hat zwar eine etwas ungewöhnliche Form "Butterfly Bean Bag", hat aber im Test auch mit "sehr gut" abgeschnitten. Das einzige Problem dabei ist einen passenden Reisverschluss zu finden. Der muss sehr robust sein und auch groß genug, so dass man den Beanbag auch gut befüllen kann.
Nature&Wildlife Photography of Fred Hurteau
Anleitung für einen "H"-förmigen Beanbag von Scott Fairbairn
Diese Anleitung ist etwas kurz gehalten, dafür ist dieser Beanbag auch einfach zu nähen. Vielleicht ist er deshalb auch so weit verbreitet. Und man erhält einen guten Beanbag für unter 10€
DIY “H shaped” bag design – This design is by Scott Fairbairn
Wer selbst nicht Nähen will, der kann sich die Anleitungen ja auch mit ins Zielgebiet nehmen. Vor allem in Afrika und Asien findet man immer sehr geschickte Handwerker, die einem so einen Beanbag innerhalb kürzester Zeit anfertigen können. Beim Matrial wird man da zwar ggf. Kompromisse machen müssen, aber Baumwolle und ein Stück Leder findet sich eigentlich immer.



Anleitung für den "u"-förmiger Butterfly Bean Bag von Fred Hurteau
Auf der Webseite von Fred Hurteau gibt es sogar eine exakte Anleitung mit Schnittbogen für einen Beanbag. Der hat zwar eine etwas ungewöhnliche Form "Butterfly Bean Bag", hat aber im Test auch mit "sehr gut" abgeschnitten. Das einzige Problem dabei ist einen passenden Reisverschluss zu finden. Der muss sehr robust sein und auch groß genug, so dass man den Beanbag auch gut befüllen kann.
Nature&Wildlife Photography of Fred Hurteau
Anleitung für einen "H"-förmigen Beanbag von Scott Fairbairn
Diese Anleitung ist etwas kurz gehalten, dafür ist dieser Beanbag auch einfach zu nähen. Vielleicht ist er deshalb auch so weit verbreitet. Und man erhält einen guten Beanbag für unter 10€
DIY “H shaped” bag design – This design is by Scott Fairbairn
Wer selbst nicht Nähen will, der kann sich die Anleitungen ja auch mit ins Zielgebiet nehmen. Vor allem in Afrika und Asien findet man immer sehr geschickte Handwerker, die einem so einen Beanbag innerhalb kürzester Zeit anfertigen können. Beim Matrial wird man da zwar ggf. Kompromisse machen müssen, aber Baumwolle und ein Stück Leder findet sich eigentlich immer.
Die Vorteile eines Bohnensackstativs - Beanbag
Wer mit einem langen und schweren Objektiv auf Flugreise/Safari gehen will, der sollte sich auf jeden Fall einen Beanbag besorgen. Ich habe mich vorab in diversen Foren erkundigt und um Rat gefragt. Und das Feedback war einstimmig - auf jeden Fall auch einen Beanbag mitnehmen.
Die Vorteile:
Ich war ja selbst erst einmal auf ner Safari, damals in Kenia. Da fährt man in der Regel mit Kleinbussen oder Geländewagen durch die Nationalparks. Nur an wenigen, vorgegebenen Stellen war es erlaubt die Fahrzeuge zu verlassen. Alles andere wäre auch zu gefährlich. Meist steht oder sitzt man also in den Fahrzeugen. Und da ist dann selbst ein Einbeinstativ nur eingeschränkt brauchbar.
Mit einem Beanbag kann man das offenen Fenster und auch das Autodach als stabile Auflagefläche nutzen, ohne es zu zerkratzen. Mit einer entsprechenden Füllung absorbiert der Beanbag auch die Motorschwingungen. Die "Bewegungen" der Mitreisenden kann natürlich auch ein Beanbag nicht eliminieren. Da hilft nur ein Fahrzeug für sich alleine zu mieten.
Eine gute Auswahl an sehr guten Bohnensack-Stativen findet man im Augenblicke-einfangen Shop
Die Vorteile:
- klein und leicht für die Flugreise
- die Füllung besorgt man sich vor Ort
- relativ preisgünstig (kann man sich auch selbst anfertigen)
- sehr vielseitig einsetzbar (in Fahrzeugen, Zäune, Baumstumpf, auch als Bodenstativ)
- robust und unempfindlich
- einfachstes Handling
- und je nach Füllung hat man auch gleich noch das passende Vogelfutter dabei
Ich war ja selbst erst einmal auf ner Safari, damals in Kenia. Da fährt man in der Regel mit Kleinbussen oder Geländewagen durch die Nationalparks. Nur an wenigen, vorgegebenen Stellen war es erlaubt die Fahrzeuge zu verlassen. Alles andere wäre auch zu gefährlich. Meist steht oder sitzt man also in den Fahrzeugen. Und da ist dann selbst ein Einbeinstativ nur eingeschränkt brauchbar.
Mit einem Beanbag kann man das offenen Fenster und auch das Autodach als stabile Auflagefläche nutzen, ohne es zu zerkratzen. Mit einer entsprechenden Füllung absorbiert der Beanbag auch die Motorschwingungen. Die "Bewegungen" der Mitreisenden kann natürlich auch ein Beanbag nicht eliminieren. Da hilft nur ein Fahrzeug für sich alleine zu mieten.
Eine gute Auswahl an sehr guten Bohnensack-Stativen findet man im Augenblicke-einfangen Shop
Testbericht und Übersicht - Finding the perfect photo bean bag for safari
Das Angebot an Beanbags (Bohnensackstativen) ist groß aber leider etwas unübersichlich. Die meisten Händler und Shops bieten in der Regel nur wenige Modelle zur Auswahl an und so ist es schwierig sich einen Überblick zu verschaffen.
Ich fand diese Testbericht von Chobe Safari besonders hilfreich, weil er nicht nur eine generelle Einführung zur besseren Auswahl des passenden Beanbags gibt, sondern einem auch einen guten Überblick verschafft über nahezu alle Beanbags, die es momentan zu kaufen gibt.
Am Ende des Testberichts findet man dann auch gleich eine Linkliste mit den ganzen Herstellern und noch mehr.
Finding the perfect photo bean bag for safari | Chobe Safari



Ich fand diese Testbericht von Chobe Safari besonders hilfreich, weil er nicht nur eine generelle Einführung zur besseren Auswahl des passenden Beanbags gibt, sondern einem auch einen guten Überblick verschafft über nahezu alle Beanbags, die es momentan zu kaufen gibt.
Am Ende des Testberichts findet man dann auch gleich eine Linkliste mit den ganzen Herstellern und noch mehr.
Finding the perfect photo bean bag for safari | Chobe Safari
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