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Es ist eine große Schande was wir unseren nächsten Verwandten antun - Labor-Affen sehen erstmals die Sonne - n-tv.de

Oh mein Gott, was tun wir diesen Tieren nur an. Schimpansen, das sind unsere nächsten Verwandten. 96 – 99 % des Erbgutes sind bei Schimpansen und Menschen identisch. Unweigerlich muss man da an den Film Planet der Affen denken. Das ist nicht gerade ein guter Film, aber er die Idee die in der Story steckt verdeutlicht so einiges. Was wäre denn, wenn es anders gelaufen wäre…

Die 38 Schimpansen wurden über viele Jahre in einem Versuchslabor gehalten und haben in alle den Jahren noch nie die Sonne gesehen - mir kommen die Tränen. Wie kann man so etwas tun? Es gibt Jobs die sollte einfach keiner machen. Wer auch immer den Tieren so etwas antut, der sollte sich echt schämen. Ernsthaft, dafür gibt es keine Entschuldigungen. Oh man, mir kommt die Wut.



Ich muss mich unbedingt Umschauen wo und wie man sich aktiv gegen diese Tierversuche engagieren kann. Ich werde berichten...

Brunftzeit beim Rotwild - jetzt müsste es schon wieder so weit sein

Anfang September fängt die Brunft beim Rotwild an und dauert dann fünf bis sechs Wochen. Das ist ein beeindruckendes Erlebnis. Vor allem früh morgens und abends in der Dämmerung, wenn sich die mächtigen Hirsche produzieren und dann auch auf einander losgehen. Da kracht es ordentlich, bevor der Platzhirsch ausgemacht ist. Auf jeden Fall sind da so einige gute Motive für Fotografen drinnen, vorausgesetzt man findet eine gute Location. Rothirsch – Wikipedia

Nur für den Fall, dass man noch eine Erläuterung bräuchte, worum es dabei geht ;-)

Fotografien von Tieren aus dem Zoo oder kommerziellen Farmen werden normalerweise mit einem (C) gekennzeichnet

Wenn man seine Tierfotografien beispielsweise auf Wildlifeforen präsentiert, dann ist es allgemein üblich die Fotos von Zootieren und Pflanzen oder Tieren, die man auf kommerziellen Farmen fotografiert hat mit einem (c) für "captive shots" oder "controlled conditions" zu kennzeichnen.

Natürlich sagt das nichts über die Leistung der Fotografen oder die Qualitäten der Fotografien aus. Ganz im Gegenteil. Im vergangenen Jahr wurde eine Fotografin ja gerade mit einer Arbeit über Zootiere zur Siegerin in einem großen, internationalen Fotowettbewerb gekürt. Es ist aber einfach nur fair den anderen Fotografen gegen über, darauf hinzuweisen. Schließlich sind die Ausgangssituationen unter denen die Fotos gemacht wurden schon sehr unterschiedlich, wenn auch nicht immer leichter.

Ob sich da wohl auch jeder daran hält? Wohl eher nicht. Man hat oftmals das Gefühl, dass dieses (c) als Makel empfunden wird. Ist halt kein frei lebendes Wildtier, das man da fotografiert hat. Aber das macht es noch lange nicht zum schlechteren Foto. Es kommt halt immer noch darauf an, was man daraus macht. Übel wird es erst, wenn man versucht die tatsächlichen Bedingungen bewusst zu verleugnen.

Vor allem da bei vielen Fotowettbewerben die "captive shots" und "controlled conditions" ausdrücklich nicht zugelassen sind, das ist man natürlich schnell verleitet das nicht anzugeben. Die Unterschiede sind schließlich nur schwer oder oft gar nicht zu entdecken. Dazu kommt auch noch, dass es oft gar nicht so einfach ist die Grenzen zu finden. Wo fangen die "controlled conditions" an und was ist noch Wildlife?

Wie sieht das aus, wenn Wildtieren teils über Jahre hinweg angefüttert und so an den Menschen gewöhnt oder gar trainiert werden - sind das bereits "controlled conditions"? Und viele Naturreservate sind schließlich auch eingezäunt - zu einen natürlich um die Tiere vor Wilddieben zu schützen und zum anderen um Eintrittsgelder kassieren zu können. Aber das kann man auch anders sehen. Also wo man da dann die Grenzen zieht, das muss dann jeder für sich selbst entscheiden. Das ist wie die Frage, was noch unter "normaler Bildbearbeitung" fällt und ab wann es ein "digitale Fotokunst" ist - da sind die Übergänge auch fließend und die richtige Einordnung zu finden ist dann schwer.

Gute und schlechte Zoos / Wildparks aus dem Blickwinkel eines Fotografen

Wenn Tiere in Gefangenschaft gehalten werden, dann liegt es in der Verantwortung der Betreiber, dass es den Tieren möglichst gut geht. Aber auch als Besucher hat man einen großen Einfluss darauf. Wenn man die Zustände nicht gut findet, dann geht man nicht mehr hin - Abstimmung mit den Füßen. Und man kann sich auch über die schlechten Zustände beschweren. Am Besten online, dann erreicht man die größtmögliche Wirkung.

Zoos und Wildparks sind in der Regel kommerzielle Unternehmen und auf möglichst viele Besucher angewiesen. Aber wenn die ausbleiben oder lieber wo anders hingehen, erst dann wird sich da auch was ändern. Und die Tiere werden es euch danken. Und wenn man es irgendwo besonders gut findet, dann sollte man natürlich auch entsprechend begeisterte Erfahrungsberichte schreiben und die guten Zoos und Wildparks werden es euch danken.

Bevor es ums Fotografieren geht sollte man zuerst mal an das Wohl der Tiere denken - und gute Bedingungen für die Tiere sind
  • wenn sie nicht misshandelt, geschlagen, bestraft oder gequält werden (Tanzbärenvorführungen und ähnliche Grausamkeiten sind nicht lustig sondern brutalste Tierquälerei)
  • wenn sie artgerecht ernährt und medizinisch gut versorgt werden
  • wenn sie möglichst große, artgerechte Gehege haben (ein 20 qm Käfig mit Betonboden für Löwen - so was ist auf jeden Fall nicht artgerecht)
  • wenn die Gehege gepflegt und sauber sind
  • wenn sie genug Rückzugsmöglichkeiten haben, wo sie auch von den Besuchern nicht gesehen werden können
  • wenn sie genug Abwechslung und Beschäftigung haben (die Tiershows sind nicht damit gemeint)
  • wenn sie in ihrer natürlichen Gemeinschaft leben können (nicht alle Tiere sind von Natur aus Einzelgänger, die meisten leben eigentlich als Paare, im Rudel oder in Herden)

Natürlich muss das jeder für sich entscheiden, was man für gut oder schlecht hält. Hierzulande gibt es  Tierschutzgesetze an die sich die Zoos und Tierparks natürlich halten - aber das sorgt nicht automatisch dafür, dass alle Zootiere auch ein gutes und erfülltes Leben haben. Man hat also schon noch eine eigene Verantwortung und muss entscheiden, welchen Zoo man mit seinem Eintrittsgeldern unterstützt.

Gute Bedingungen fürs Fotografieren sind es
  • wenn man Fotografieren und die Fotos dann auch publizieren darf (nicht jeder Zoo/Wildpark erlaubt das)
  • wenn man auf Augenhöhe mit den Tieren kommt (der Blickwinkel von oben auf die Tiere herab ist als "Zooblick" leicht zu erkennen und verpöhnt)
  • wenn es in den Gehegen eine möglichst authentische, natürliche Umgebung gibt (im Dschungel gibt es keine Schaukeln, in der Steppe kein Beton und im Meer gibt es auch keine Wandfliesen)
  • wenn kein Zaun oder Gitterstäbe im Hintergrund zu sehen sind (die nimmt man auch als unnatürliche Struktur / Muster in der Unschärfe war)
  • wenn die Tiere nicht markiert sind (größere Vögeln sind fast alle markiert, alles was als Nutztier gilt muss markiert sein, etc.)
  • wenn man nicht an die regulären Öffnungszeiten gebunden ist (in Wildparks darf man oft auch länger bleiben)
  • wenn es ein Abo- oder Jahresticket gibt (so geht es nicht zu sehr ins Geld, auch wenn man 10-20ig mal vorbei schaut)
Die besten Infos und Tipps wo man gut fotografieren kann, hab ich bislang immer von anderen Fotografen bekommen. Und einige Betreiber bieten sogar besondere Specials extra für Fotografen an, das sind ja gute und treue Besucher, die auch zu unattraktiven Zeiten und das ganze Jahr über vorbeikommen.

Meine persönlich Meinung
Nichts ist vergleichbar mit einer Tierbegegnung in der freien Wildbahn. Wer das mal selbst erlebt hat, der wird das bestätigen können. Aber leider gibt es bei uns nicht mehr so viele Stellen, wo man das erleben kann. Man muss meist weit reisen um so etwas erleben zu können. Und der nächste Zoo bzw. Wildpark ist da deutlich einfacher zu erreichen. Glücklicher Weise hat es auch bei den meisten Betreibern ein Umdenken gegeben und so sehen die heutigen, modernen Zoos auch schon sehr viel besser aus, als noch vor Jahren.

Wenn, dann gehe ich aber lieber in Wildparks mit heimischen Tierarten. Da stimmt die Umgebung und es muss ja nicht immer gleich ein Elefant,  Eisbären oder eine exotische Raubkatze sein. Auch Kegelrobben, Luchse, Wildscheine, Rotwild und unsere heimische Vogelarten sind aufregende, faszinierende Fotomotive und eine Herausforderung für jeden Tierfotografen.

Kevin Richardson the Lion Whisperer

Kurz vor der Doku von Robert Campbell und Dian Fossey lief noch eine Doku über Kevin Richardson, der sich selbst als Löwen- und Raubtierversteher bezeichnet. Und es ist auf jeden Fall sehr beeindruckend wie Kevin Richardson mit seinen Tieren umgeht. Vor allem die großen Raubkatzen aber auch Hyänen sind seine Lieblingstiere. Er betreibt eine 700 Hektar große Farm in Südafrika mit Löwen, Hyänen, Leoparden, Jaguare und noch etliche andere Tierarten wie Antilopen, Giraffen und mehr.

Viele der Tiere sind Handaufzüge, aber Raubtier bleibt Raubtier. Und so ist es schon sehr beeindruckend wie gut Robert Campbell mit den Tieren umgehen kann. Das Vertrauen der Tiere ist auf jeden Fall enorm groß. Und so kann sich Kevin sogar dem Löwen- und Hyänen Nachwuchs nähern.

So eine Farm kostet natürlich Geld, viel Geld. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch kommerzielle Filmauftritte seiner Tiere selbstverständlich dazu gehören. Es sind keine dressierten Tiere aber wenn die Hyäne schon von sich aus gerne im Auto fährt - warum das also nicht für einen Autospot nutzen. Die Kameracrew hat man dann aber doch sicherheitshalber in einen Käfig gesperrt.

Aber, auch wenn es in diesem Selfpromotion-Film so aussehen mag als ob, diese Tiere sind keine freilebende Wildtiere sondern werden in Gehegen gehalten. Was die Leistungen von Kevin Richardson aber in keiner Weise schmälert, wie ich finde.


Mein erster Besuch im Adler- und Wolfspark Kasselburg

Den Tipp hab ich von einem Kollegen bekommen - aktuell gibt es 4 Welpen bei den Timberwölfen im Adler- und Wolfspark Kasselburg - und das wollte ich mir doch nicht entgehen lassen. Für mich war es der erste Besuch im Adler- und Wolfspark Kasselburg. Der Eintritt kostete 5 € und wenn man zur Fütterung mit ins Wolfsgehege möchte, dann sind noch einmal 10 € fällig.

Einige der Highlights, die der Wildpark zu bieten hat, hab ich diesmal ausfallen lassen. Wie die täglichen Flugvorführungen mit den Raubvögeln, ein Besuch der Burganlage und auch die anderen Tiere hab ich diesmal alles nicht angeschaut, da ich durch den akuten Hexenschuss nicht mehr ganz so voll einsatzfähig war. Das heb ich mich dann für den nächsten Besuch auf.

Aber bei den Timberwölfen war ich. "Der Timberwolf (Canis lupus lycaon), auch Amerikanischer Grauwolf genannt, ist eine Unterart des Wolfes. Genetische Studien deuten allerdings darauf hin, dass der Timberwolf möglicherweise eine eigene Art Canis lycaon neben dem Wolf darstellt" (Wikipedia).

Das Wolfsgehege ist sehr schön angelegt und liegt an einem Hang. So hat man auch von der Besucherplattform einen schönen Blickwinkel "von unten" zum Fotografieren. Die Plattform ist aus Holz und schwingt leider mit, wenn sich Besucher darauf bewegen. Auch das Schutzgitter ist so gemacht, dass man das Stativ sehr hoch ausfahren muss. Beim nächsten Besuch werde ich es auf jeden Fall mit einem Beanbag versuchen, das könnte besser funktionieren.

Das erste Highlight - die Fütterung
Natürlich hab ich mir das Extra-Ticket geholt, womit man dann bei der Fütterung mit ins Gehege gehen darf. Dann trennen einem nur noch zwei niedrige Stromdrähte vom Wolfsrudel. Die Wölfe haben dann aber eh nur noch ein Interesse am Pfleger mit der Schubkarre voll Futter. Und nach einer kurzen Einführung geht es dann auch schon los.

Fütterung der Timberwölfe im Adler- und Wolfspark Kasselburg
Beim Fotografieren der Fütterung muss man schnell sein, sehr schnell. Die Wölfe schnappen sich die größten Brocken und versuchen diese so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen. Wenn man Glück hat, dann gibt es noch ein Gerangel um die dicksten Brocken. Aber auch das ist sehr schnell ausgefochten. Man muss sich also sehr beeilen, wenn man da zu einem guten Foto kommen will. Ich hab es mit einem Weitwinkel versucht um möglichst die gesamte Szene aufs Foto zu bekommen. Kurz vor der Fütterung kann man auch mit einem kürzeren Teleobjektiv noch ein paar schöne Portraits machen.

Die Besucherplattform im Hintergrund
Hier sieht man die Besucherplattform im Hintergrund - wer nicht ins Wolfsgehege will, der wird von der Plattform aus wohl den besten Überblick auf die Fütterung haben. Man muss aber schon rechtzeitig da sein, das Besucherinteresse ist natürlich entsprechend groß.

Das zweite Highlight - die vier Wolfswelpen
Bei der Fütterung waren die Welpen nicht zu sehen. Erst etwas später konnte ich schon mal zwei der Welpen mit dem Fernglas beobachten. Aber nach der Fütterung, als nahezu alle Leute wieder weg waren, da kam sogar das gesamte Wolfsrudel mit den vier Welpen den Hang hinunter, fast ganz bis an die Besucherplattform. Das war natürlich echt klasse. Hier ist das einzige Foto bei dem ich mal alle vier Wolfswelpen mit der Alphawölfin auf einem Foto drauf hab - nicht gerade das beste, aber immerhin.

Timberwölfe - Alphawölfin mit allen vier Welpen im Adler- und Wolfspark Kasselburg - 300mm f4.5
Mein Fazit
Ich werde den Adler- und Wolfspark Kasselburg auf jeden Fall wieder besuchen. Vor allem auch im Winter stelle ich mir das sehr schön zum Fotografieren vor - die schwarzen Timberwölfe im Schnee, das ist sicher super.
Auch die 10 € um bei der Fütterung mit ins Gehege zu können lohnen sich für Fotografen. Näher kann man einem Wolfsrudel wohl kaum kommen.
Und man braucht für diese Location nicht unbedingt auch ein langes Superteleobjektiv um schöne Fotos von Wölfen zu machen. Mit etwas Geduld reicht da auch eine mittlere Brennweite von 300mm. Und für die Fütterung fand ich jetzt sogar ein Weitwinkel die passende Wahl.

Adler- und Wolfspark Kasselburg

Keine Angst vor schrägen Vögeln - Portrait(versuch) von einem südamerikanischen Nandu

Immer wenn man am Luchsgehege in Granat steht und darauf wartet, dass sich bei den Luchsen was tut - dann hört man hinter sich ein eigenartiges Geräusch. Eine Art Gluckern oder so. Hört sich ungefähr so an, als würde jemand gegen einen großen Ballon schlagen. Also das sind die südamerikanischen Nandus, die dieses Geräusch machen.

Und auch wenn die Nandus ein sehr großes Freigehege haben, die beiden halten meist in unmittelbarer Nähe zum Luchsgehege auf und "gluckern" ziemlich laut. Manchmal verfolgen Sie auch die Besucher, die meist an Ihnen ohne großes Interesse vorbei laufen. Vielleicht geht es den Nandus ja auch darum mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, könnte ja sein.

Ja, leider sind sie zwar beeindruckend - immerhin ist der Landu mit 1,5 Meter der größte flugunfähige Laufvogel Südamerikas - aber besonders hübsch sind sie halt nicht. Trotzdem, wo das Licht gerade so schön war hab ich zumindest mal den Versuch gewagt ein schönes Portrait von den Nandus hin zu kriegen.

Aber auch von hinten - das ist das rechte Foto :D - ja auch von hinten wird der Nandu wohl doch kein Kinderherz im Sturm erobern können. Aber lustig anzuschauen sind die Vögel schon.

Portrait eines südamerikanische Nandu (von vorne und hinten)
 
Der Nandu (Rhea americana)
ist ein flugunfähiger Vogel aus Südamerika. Er gehört zur Ordnung der Laufvögel (Struthioniformes). Zusammen mit dem Darwin-Nandu (Pterocnemia pennata) bildet er die Familie der Nandus (Rheidae). (Wikipedia)

Vier junge Luchse in Wildpark Granat

Darum bin ich natürlich vor allem in den Wildpark Granat gefahren – ich wollte die nächste Generation Luchse sehen. Und ich hatte Glück und hab sogar alle 4 Luchsbabys zu sehen bekommen. Nach der ganzen Aufregung mit der Feuerwehr im Gehege waren die Luchse natürlich ganz schön aufgeregt.




Und, sind die Kleinen nicht zuckersüss? Hat sich doch auf jeden Fall gelohnt gerade jetzt wieder mal in Granat vorbei zuschauen. Mal sehen ob ich auch noch was aus dem Videomaterial machen kann.

Eine erfolgreiche Rettungsaktion der Feuerwehr im Wildpark Granat

Also ich heute am späten Nachmittag am Wildpark Granat ankam, da lief mir schon die Mitarbeiterin ganz aufgeregt entgegen. Ok, ich bin echt schon einige Wochen nicht mehr da gewesen … aber, nein. Ich soll mich beeilen, die Feuerwehr wäre schon da und gleich holen die einen Luchs vom Baum, der da schon seit 3 Tagen festsitzt und sich nicht mehr runtertraut. Ja klasse, eine Rettungsaktion…was für ein glücklicher Zufall. Die Aktion wollte ich natürlich auf keinen Fall verpassen.

Kaum am Luchs-Gehege angekommen, da war die Feuerwehr von Kaltern am See schon dabei die Rettungsaktion vorzubereiten. Der einjährige Luchs saß in der Baumkrone in rund 22 Meter Höhe fest. Der Plan – einer fährt mit der Rettungsleiter hoch und sägt den Ast ab auf den sich der Luchs zurückgezogen hatte. Und unten am Boden stand die restliche Feuerwehrmannschaft mit einem großen Auffangnetz. Für den Fall der Fälle hatte man gleich auch eine Transportkiste bereitgestellt. Aber zum Glück ging alles gut aus.

Die freiwillige Feuerwehr Kaltern am See beim Rettungseinsatz am Wildgehege


Mit der Drehleiter ging es zu dem Luchs im Baumwipfel in 22 Meter
Der junge Luchs im Baumwipfel, links oben sieht man die Säge mit dem der Feuerwehrman den Ast absägt

Feuerwehrmannschaft mit Auffangnetz im Gehege
Der Luchs im freien Fall, wie er sich am abgesägten Ast festhält
Aber es ist alles gut ausgegangen – niemand wurde verletzt und dem Luchs geht es auch hervorragend. Nach 3 Tagen im Baum wird der bestimmt auch ordentlich Hunger und Durst gehabt haben.

Datenbanken für Zoos, Wildparks und Zootiere

Die Meisten haben wahrscheinlich eher seltener das Glück und können Tiere in der freien Wildbahn fotografieren. Und Wildlife Reisen sind meist aufwendig und teuer. Da kann man sich mit Zoobesuchen behelfen. Mir persönlich gefallen ja die Wildparks mit natürlich belassenem Umfelde am Besten. Und auch zum Fotografieren sind diese meist besser geeignet. Aber die Zoos legen heutzutage auch sehr großen Wert auf einen barrierenfreien Blick auf die Tiere, was den Fotografen ja auch sehr entgegenkommt.

Eine schönen Überblick mit fast allen deutsche Zoos, Tier- und Wildparks kann man sich auf den folgenden Webseiten verschaffen:

Tagsüber haben die Luchse eigentlich ja Pause

Da der Luchs vor allem in der Dämmerung und nachts jagt ist tagsüber, auch bei den Tieren im Wildgehege oft nicht besonders viel los. Die Tiere schlafen oder liegen dösend im Gehege herum. Einzig die Jungtiere sind da aktiver und auch der "Revierchef" läuft ab und an seine Runden. Erst wenn die Dämmerung kommt und das Licht knapp wird werden die Tiere wieder aktiver. Es lohnt sich also meist, doch noch etwas länger auszuharren bis die Tiere wieder so richtig munter werden...

junger Luchs im Schnee

Es lohnt sich durchaus nicht nur die Raubtiere zu fotografieren, sondern auch mal neben an zu gucken – da gibt es auch sehr schöne Fotomotive

... und sogar auch schon mal geradezu blutrünstige Szenen, wie zum Beispiel bei den Seidenhühnern. Deren Kücken hatten gerade ein armes Mäuschen erwischt :-(

Seidenhühner Kücken mit Maus, die ist aber zum Glück schon tot

das arme Mäuschen, ist ja schon ziemlich ramponiert

Und gleich neben dem Luchsgehege ist ja das wunderschön großzügige Wildgehege. Da kann man sich dann mit einer Packung Futter noch mehr schöne Motive erkaufen. Vor allem jetzt mit dem Schnee, kommen da sehr schöne Bilder zustande, also finde ich.

Damwild
Muffelwild  
Sikawild im Wildpark Granat


Die Wölfe sind da, im Naturwildpark Granat und ich hab sie heute schon mal fotografiert

Ich war heute mittag im Wildpark Granat und hab schon mal geguckt. Es war schlotter kalt und auch die versprochene Sonne hat sich einfach nicht blicken lassen. Aber die Wölfe waren da und auch sehr aktiv und neugierig. Willkommen im Naturwildpark Granat"

Und das sind sie also – Mato und Luna – sehr hübsche und elegante Tiere, wie ich finde.


Zum Fotografieren ist es schon ok. Durch das fette Gitter, ist kein Problem aber ich habe das Gitter einige male schon merklich im Hintergrund, auch mit dem 600er. Mit dem Blickwinkel muss ich also noch etwas mehr ausprobieren. Heute was es mir aber schon nach 2 Stunden zu kalt und ich hatte keine Lust mehr. Aber immerhin, ein paar nette Fotos sind schon dabei herausgekommen.


Heute sollen ja die Wölfe im Naturwildpark Granat eintreffen

Das Gehege ist ja bereits fertig, nun können sie kommen, die Wölfe. Und heute Mittag (24.11.2010) sollen sie ja schon in Granat eintreffen und das neue Gehege beziehen. Da werde ich dann auf jeden Fall und so bald wie möglich wieder zum Fotografieren hinfahren. Da freue ich mich schon drauf. Willkommen im Naturwildpark Granat

Dieser prächtige Wolf hier ist allerdings aus Bayern und halt leider etwas weit weg um da von Düsseldorf aus öfter mal hinzufahren um Fotos zu machen.



In ca. 2 Wochen sollen die Wölfe im Wildpark Granat ankommen

Ich bin mal gespannt – war letzte Woche wieder im Naturwildpark Granat und da hat man mir gesagt, dass in ca. 2 Wochen die Wölfe ankommen sollen. Das Gehege ist ja auch schon fast fertig. Die Gitter sind allerdings sehr massiv und eng. Vielleicht wird es ja auch mal eine Aussichtsplattform geben. Ansonsten wird man da mit "kurzen" Teleobjektiven kaum durchfotografieren können. Und auch mit dem 600er muss ich das erst noch ausprobieren. Außerdem muss man abends auch noch gegen das Licht fotografieren, also bislang noch nicht gerade die idealen Fotobedingungen. Vielleicht wird es ja auch einen neuen Weg um das Gehege herum geben.

Es wird ein Wolfpaar kommen, Nachwuchs wird es aber bestimmt nicht geben – der Rüde ist kastriert, hat mir der Betreiber bereits gesagt. Wie schade. Tja, da haben es die Luchse besser erwischt – hier noch mal einer der ganz Kleinen beim entspannten Abendspaziergang


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