Aktuelle Schnäppchen

Posts mit dem Label Feisol werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Feisol werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Feisol Kugelkopf Schnellkupplungs-Umbau auf Wimberley-Basis C-12

Die FEISOL Kugelköpfe machen ja schon einen guten Eindruck. Mit meinem Feisolstativ bin ich ja nach wie vor sehr zufrieden und da liegt es ja nahe sich auch mal die Kugelköpfe genauer anzuschauen – zumal ich bislang noch keinen habe. Auf der Photokina 2010 hab dann die Gelegenheit genutzt und den Feisol besucht. Der war übrigens recht bescheiden und klein, aber wir waren auch die einzigen Besucher.

Also auf jeden Fall hätte mich ein FEISOL Kugelkopf schon interessiert, wenn da nicht die Schnellkupplung mit der falschen (anderen) Sicherung gewesen wäre – so ganz Herstellerunabhängig ist das Arca-Sytem nämlich doch nicht. Die Kirk oder Wimberley Platten passen leider nicht so richtig gut an die FEISOL-Kupplungen und die Durchrutschsicherung ist auch eine andere.

Die FEISOL-Mitarbeiter am Messestand hatten da jetzt auch keinen Lösungsvorschlag parrat und so hab ich zuerst mal wieder Abstand von den FEISOL Kugelköpfe genommen. Aber jetzt hab ich eine gute Umbauanleitung auf eine Wimberley Schnellkupplung gefunden, geht also doch recht einfach Gut gemachte Umbauanleitung mit vielen Fotos auf Tom's Webseiten

Wimberley Schnellkupplung C-12

Feisol Niveliersockel und Gimbalhead - noch ein Praxis-Tipp zum Handling

Ich hab immer wieder das Problem, dass der Gimbalhead so dermaßen am Stativ festschraubt ist, dass ich den kaum noch abschrauben kann. Das liegt wohl daran, dass da Metallfläche an Metallfläche geschraubt wird. Und wenn ich mir dann den gesamten Stativaufbau mit dem schweren Objektiv drauf für einen Standortwechsel auf die Schulter lege, da passiert es öfter, dass ich sich dabei die Schraubverbindung so stark festgezogen hat, dass ich sie nur noch mit aller größter Mühe lösen kann.

Jetzt hab ich mir aus dem Baumarkt eine kleine Gummimatte besorgt, Loch in die Mitte geschnitten und an der 3/8 Schraube des Nieveliersockels befestigt. So ist nun zwischen den beiden Metallflächen eine ca. 1mm dicke Gummimatte und man kann die Verbindung nicht mehr zu fest zudrehen, auch nicht aus versehen. Das Prinzip hab ich mir natürlich vom Sniper-Gurt ab geschaut, da funktioniert das ja auch wunderbar.

Und wo ich schon dabei war hab ich auch gleich noch einen kleineren Gummiring für die Feststellschraube des Feisol Niveliersockels geholt – da trifft nämlich auch Metall auf Metall, wenn man den festschraubt. Mit dem Gummi dazwischen wird dann das Verstellen des Niveliersockels auch etwas weicher gehen, hoffe ich mal.

Die kleine Gummimatte mit 10cm Ø und den flachen O-Ring aus Gummi hab ich im normalen Baumarkt in der Badezimmer-Abteilung gefunden – Kostenpunkt 2,47 €

FEISOL Classic 3471 vs. FEISOL Elite 3472

Auf der Photokina haben wir auch den Stand von FEISOL besucht – eigentlich wollte ich mir da die Kugelköpfe anschauen. Die haben aber leider die falsche Sicherungsplatte, muss ich mir also noch überlegen.

Naja, auf jeden Fall hab ich die Gelegenheit genutzt und mir die Unterschiede zwischen den beiden großen Stativen 3471 und 3472 erklären lassen. Der Preisunterschied von 329 vs. 489 € für das 3472 sollte ja schon seinen Grund haben und dem ist auch so.

Das 3472 ist ja schon mal leichter, was man auch ohne Waage merkt – sind ja auch rund 550g. Der Unterschied ergibt sich in erster Linie durch den unterschiedlichen Stativkopf. Beim 3471 ist der schwerer, weil gegossen und der Stativkopf des 3472 ist aus einem Stück Aluminium gefräst. Das bringt neben dem Gewichtsvorteil auch eine höher Robustheit und damit eine längere Haltbarkeit. Zusätzlich verwendet FEISOL beim 3472 auch eine anderes, besseres Carbonmaterial ein.

Die Unterschiede sind also schon deutlich (3471 vs. 3472):
  • 2.30 kg vs. 1.78kg
  • kleinste Höhe 17cm vs. 9cm
  • gegossener vs. hochwertigerer gefräster Stativkopf
  • einfacheres vs. hochwertigeres Carbonmaterial
  • 329 € vs. 489 €

Die aktuellen Versionen haben aber jetzt beide die neue verdrehgesicherten Beinverschlüsse. Auch die Unterschiede bei Transport-, Maximalhöhe sind maginal. Und die angegebene Maximalbelastung liegt bei beiden bei den nach wie vor sehr konservativ angegebenen 12kg. In echt kann man da bestimmt locker das doppelte an Gewicht draufladen.

Was würde ich mir kaufen, wenn ich noch mal entscheiden müsste?
Wenn ich wieder unter 500 € bleiben wollte, dann würde ich bestimmt wieder zum 3471 greifen. Als Hobbyfotograf bin ich eben nicht jeden Tag unterwegs und die Belastungen für das Stativ halten sich so nun mal in Grenzen, die auch ein 3471 locker über lange Zeit schadlos überstehen wird.

Und das gesparte Geld würde ich dann auf jeden Fall wieder in den Niveliersockel stecken – so was ist nämlich wirklich klasse besonders wenn man da teure und schwere Objektive drauf hat. Nur als "Ersatz" für einen Kugelkopf ist der FEISOL Nivelliersockel dann aber doch eher nicht geeignet.

Und für die verblieben 96,20 € bis zur 500er Grenze, da würd mir bestimmt auch noch was schönes einfallen. 

Mein Testbericht zum Carbon Fotostativ FEISOL CT-3471 mit Niveliersockel

Aktuell gibt es das FEISOL CT-3471 im Angebot für 269 € auf der FEISOL-Seite

Seit neustem gibt es die FEISOL-Stative ja auch mit neuer Verdrehsicherung an den Stativbeinen. Die Technik ist vergleichbar mit denen an den Gitzo-Stativen. So muss man die einzelnen Beinsegmente nicht mehr nacheinander auf- und zudrehen. Das verbessert das Handing natürlich schon deutlich, macht die Stative allerdings auch gleich mal +290 € teuere als das alten CT-3471. Für die anderen Qualitäten des Stativs wird das aber wohl kein Rolle spielen.

Ich habe mir das FEISOL CT-3471 in erster Linie für das große Superteleobjektiv 600mm f4.0 gekauft. Der Niveliersockel war erforderlich, da ich das große Supertele auf einem großen Gimbal-Head nutze. Alles in allem hat der Aufbau dann ein Gesamtgewicht von rund 10 kg - und mit dem Gewicht drauf, da will man die Verschlüssen an den Beinsegmente möglichst nicht mehr aufdrehen.

Holzstativ, Alu oder doch Carbon - wofür soll ich mich blos entscheiden?

Also wenn es darum geht für die ganz großen Superteleobjektive ein Stativ zu finden, dann wird es echt schwierig sich zu entscheiden. In dieser Gewichtsklasse kostet ja selbst das preisgünstigste Stativ immer noch mehrere Hundert Euro, es sein denn man könnte ja ein gutes Gebrauchtes erstehen...

Blog-Archiv