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Online-Tool um Kameradaten und -Features zu vergleichen - snapsort.com

Welches Kamera hat die besseren Werte und Features? Vor allem wenn mehrere Modelle in Frage kommen, dann wird es ganz schön unübersichtlich. Da helfen Onlinetools wie snapsort.com schon mal ziemlich gut weiter. Es gibt unterschiedliche Wege zu einem übersichtlichen Ergebnis zu kommen. Wenn man noch nicht so genau weiß welche Modelle überhaupt in Frage kommen, dann kann man sich schon mal eine Übersicht nach den persönlichen Präferenzen zusammenstellen lassen. "Also man sucht z. B.  eine DSLR - Hersteller egal - mit Flipout-Monitor - 1080p Video - HDR - und kosten soll die Kamera nicht mehr als 650 €"  - schon hat sich die Auswahl bereits auf gerade mal zwei Modelle reduziert. Und diese kann man dann noch im Detail miteinander vergleichen.

Oder man hat sich bereits einen konkreten Favoriten herausgesucht. Dann kann man sich dieses Modell mit allen technischen Daten direkt anzeigen lassen. Aber vielleicht gibt es ja noch bessere Alternativen, die man noch gar nicht kennt oder das inzwischen günstigere Vorgängermodell. Unter "Competitors" findet man eine ganze Reihe von Alternativen mit denen man die Wunschkamera dann konkret vergleichen kann. Oder man kann hier auch selbst eingeben mit welcher Kamera man im einzelnen vergleichen will.

Ein sehr hilfreiches Tool, wie ich finde - das zumindest beim Vergleich der technischen Kameradaten für deutlich bessere Übersicht sorgt und das schnell und ohne großen Aufwand. The best dslr cameras

CANON 5D Mark III vs. NIKON D800 - ein Vergleich der technischen Daten

Analoges - One of the few Polaroid 20x24 cameras still in existence.

Ja es gibt sie tatsächlich noch, die Polaroid 20 x 24 Fachkamera. Ein beeindruckendes mechanisches Monsterding von einer Kamera. Es ist einfach wunderbar wie liebevoll Elsa Dorfman von ihrer großen Liebe zu diesem Dinosaurier der Fotografie von 1978 erzählt. Ich würde mir die Großformat-Polaroids ja gerne mal in natura anschauen.

Analoges - aktuelle Softbildkameras, für den Spass am Fotografien

Ja es gibt sie noch, die Sofortbildkameras. Und man muss sich noch nicht mal auf die Suche nach einem alten, funktionstüchtigen Schätzchen begeben. Von FUJIFILM gibt es vier aktuelle Softbildkameras, zwei davon sind sogar gerade ganz neu erschienen - heute morgen waren die noch nicht mal auf der INSTAX Homepage. Die sind also ganz, ganz neu.

Ich glaube das macht ziemlich viel Spass. Kein Megapixel-Zählen, kein Gedanke über Weissabgleich oder Farbkallibrierung, keine Nachbearbeitung - einfach nur im richtigen Moment den Auslöser drücken und das Foto ist schon fix und fertig zum Verschenken, Einkleben oder in ein Album einkleben. So macht das Fotografieren einfach nur Spass und man kann es gleich mit Freunden und Familie teilen.

Ist auch gar nicht so teuer. Die Kameras kosten neu so ab 65 € und die Filme im Doppelpack ab ca. 14 €. Man muss sich dabei halt besser wieder daran gewöhnen, dass man nur einmal abdrückt und nur auch dann wenn es sich lohnt. Also zuerst mal nachdenken und dann Fotografieren. Sonst wird es teuer. Aber diese Entschleunigung bei der Bilderproduktion hat ja auch so einige Vorteile. Fujifilm INSTAX

Andrew Parkinson, ein professioneller Wildlifephotograph erklärt Jo Brand wie man tolle Foto macht - Achtung britischer Humor

... oder zumindest versucht er ihr das näher zu bringen. Die Enthusiasmus von Jo Brand für die Tierfotografie hält sich aber in Grenzen. Stundenlang im Tarnzelt zu sitzen ist schon mal nicht so ihr Ding. Also geht man in den Wildpark um etwas mehr "Action" zu haben. Und Jo Brand gibt sich da auch redlich Mühe und fotografiert was ihrer Point-and-Shot Kamera her gibt. Echt bewundernswert wie geduldig Andrew Parkinson mit seiner nur mäßig begeisterten "Schülerin" umgeht und deren bissige Kommentare erträgt. Den britischen Humor muss halt mögen. Aber dann ist das Video schon sehr lustig.

Portfolio Besprechung mit Tipps vom Profi / Our Pros | Your Photos Wildlife Portfolio Critique

Professionelle Sigmafotografen besprechen die Portfolios von Hobbyfotografen - das ist eine Initiative von Sigmaphoto USA, daher natürlich alles auf Englisch. Die Tonqualität ist nicht so toll, aber man kommt gut mit da die wichtigsten Infos noch mal im Untertitel eingeblendet werden.

Wie beurteilen professionelle Fotografen die Fotos von Hobbyfotografen? Welches ist das beste Foto im Portfolio? Wo könne man noch etwas verbessern und wie? Ich finde das eine tolle Idee von Sigmaphoto. Und auch wenn es nicht die eigenen Fotos sind kann man dabei eine Menge dabei lernen.

Das ist bereits die zweite Portfoliobesprechung und die Wildlifephotos von Lisa Franceski sind echt richtig gut - sowohl technisch also auch künstlerisch. Auch der Sigma Profi Robert O'Toole ist begeistert. Viele Verbesserungsvorschläge sind da also nicht erforderlich. Aber er beschreibt auch sehr gut, was ihm an den einzelnen Fotos besonders gut gefällt und warum. So bekommt man ziemlich gut mit worauf der Profi auch im Detail achtet und kann das dann auch auf seine eigenen Fotos übertragen.

Sigma Pro Robert O'Toole gives a photo critique to the wildlife portfolio of photographer Lisa Franceski of Glen Cove, NY:



Our Pros | Your Photos Wildlife Portfolio Critique - YouTube

Fotografien von Tieren aus dem Zoo oder kommerziellen Farmen werden normalerweise mit einem (C) gekennzeichnet

Wenn man seine Tierfotografien beispielsweise auf Wildlifeforen präsentiert, dann ist es allgemein üblich die Fotos von Zootieren und Pflanzen oder Tieren, die man auf kommerziellen Farmen fotografiert hat mit einem (c) für "captive shots" oder "controlled conditions" zu kennzeichnen.

Natürlich sagt das nichts über die Leistung der Fotografen oder die Qualitäten der Fotografien aus. Ganz im Gegenteil. Im vergangenen Jahr wurde eine Fotografin ja gerade mit einer Arbeit über Zootiere zur Siegerin in einem großen, internationalen Fotowettbewerb gekürt. Es ist aber einfach nur fair den anderen Fotografen gegen über, darauf hinzuweisen. Schließlich sind die Ausgangssituationen unter denen die Fotos gemacht wurden schon sehr unterschiedlich, wenn auch nicht immer leichter.

Ob sich da wohl auch jeder daran hält? Wohl eher nicht. Man hat oftmals das Gefühl, dass dieses (c) als Makel empfunden wird. Ist halt kein frei lebendes Wildtier, das man da fotografiert hat. Aber das macht es noch lange nicht zum schlechteren Foto. Es kommt halt immer noch darauf an, was man daraus macht. Übel wird es erst, wenn man versucht die tatsächlichen Bedingungen bewusst zu verleugnen.

Vor allem da bei vielen Fotowettbewerben die "captive shots" und "controlled conditions" ausdrücklich nicht zugelassen sind, das ist man natürlich schnell verleitet das nicht anzugeben. Die Unterschiede sind schließlich nur schwer oder oft gar nicht zu entdecken. Dazu kommt auch noch, dass es oft gar nicht so einfach ist die Grenzen zu finden. Wo fangen die "controlled conditions" an und was ist noch Wildlife?

Wie sieht das aus, wenn Wildtieren teils über Jahre hinweg angefüttert und so an den Menschen gewöhnt oder gar trainiert werden - sind das bereits "controlled conditions"? Und viele Naturreservate sind schließlich auch eingezäunt - zu einen natürlich um die Tiere vor Wilddieben zu schützen und zum anderen um Eintrittsgelder kassieren zu können. Aber das kann man auch anders sehen. Also wo man da dann die Grenzen zieht, das muss dann jeder für sich selbst entscheiden. Das ist wie die Frage, was noch unter "normaler Bildbearbeitung" fällt und ab wann es ein "digitale Fotokunst" ist - da sind die Übergänge auch fließend und die richtige Einordnung zu finden ist dann schwer.

1400mm with the 5D Mark II done sharply | WildShots

1400mm – mit zwei Telekonvertern (1,4 x und 2,0x) an einem 500mm F4.0 – also ich hätte echt nicht gedacht, dass da was Vorzeigbares herauskommt. Blende 11 und manueller Fokus, ja ist natürlich klar aber die Detailschärfe ist wirklich ordentlich, so wie es aussieht. 3 Beispielfotos hat Paul Burwell auf seinem Blog mit dabei getan. Die größte Schwierigkeit hatte er dabei wohl mit dem manuellen Fokusieren. 1400mm with the 5D Mark II done sharply | WildShots

Also bislang hab ich das noch nicht ausprobiert. Ich hab zwar als auch einen ganz guten 1.4x Telekonverter dabei, der kam aber bislang eher "nur in wenigen Ausnahmefällen" zum Einsatz. Sollte mir die Fotos wohl doch mal genauer anschauen. Mit dem Cropfaktor komme ich damit ja immerhin auch schon auf recht ordentliche 1260 mm. Aber mit dem 2x Telekonverter hab ich mich bislang noch gar nicht beschäftigt, sollte ich wohl mal.

Als Hilfestellung beim manuellen Fokusieren verwende ich ja gerne das akustische Signal des Autofokus. Auch wenn man die Mechanik des Autofokus nicht für das Scharfstellen nutzen kann, die Messung funktioniert ja dennoch. Das funktioniert wie bei der Schärfefalle, nur eben ohne Auslösung.

Hilfreiche Profitipps von Scott Kelby für Hochzeitsfotografie - der härteste Fotojob auf der ganzen Welt

Der härteste Fotojob der Welt? Ja, da hat Scott Kelby auf jeden Fall recht. Zumindest gilt das für jeden Fotografen, der das noch nie gemacht hat. Es sind ja meist auch die Freunde oder Familie und da will man den Job ja auf jeden Fall so gut wie möglich machen. Eine Wiederholung ist auch nicht drinnen. Also da kann man doch jeden guten Tipp super gebrauchen. Royal Wedding: Profitipps für Hochzeitsfotos - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt: "Scott Kelby - Profitipps für Hochzeitsfotos"

Die Tipps von Kelby hätte ich auch schon super gebrauchen können. Naja, zum Glück ist mir ja noch eine ungewöhnliche, kreative Lösung eingefallen. Das hat dann auch super funktioniert. Zum Glück :-)

Ein "authentisches Naturfoto" macht der Fotograf und nicht die Technik

Man spricht ja gerne von der "Authentischen Naturfotografie" - das ist die Gute. Schlecht dagegen wäre die "Manipulierten Naturfotografie". Da fragt man sich ja schon wo da die Grenzen bzw. Unterschiede liegen und wer diese definiert. Was ist noch echt und was ist bereits Manipulation?

Ich denke mal, diese Entscheidung ist auch im Verantwortungsbereich eines jeden einzelnen Fotografen. Eine genaue Festlegung der Grenzen ist einfach nicht möglich, da sich diese auch noch stetig verschiebt. Dabei gibt auch große Meinungsunterschiede je nach kulturellem und sozialen Hintergrund. Auch der Wissensstand und die individuellen Erfahrungen spielt bei der Beurteilung eine große Rolle. Ich arbeite schon viele Jahre für die unterschiedlichsten Medien und kann mich an kein Bildmaterial (stehend oder bewegt) erinnern das nicht in irgendeiner Form bearbeitet worden wäre.

"Authentizität (von gr. αυθεντικός authentikós „echt“; spätlateinisch authenticus „verbürgt, zuverlässig“) bedeutet Echtheit im Sinne von „als Original befunden“ ... Als authentisch gilt ein solcher Inhalt, wenn beide Aspekte der Wahrnehmung, unmittelbarerer Schein und eigentliches Sein, in Übereinstimmung befunden werden." (Wikipedia)

Gibt es überhaupt die "authentische Naturfotografie"?
Ja und nein, es kommt halt darauf an wie man "authentisch" definiert. Rein technisch betrachtet gibt es das eigentlich nicht. Schon beim Fotografieren wird durch die erforderliche Fototechnik und den Fotografen immer eine andere, individuelle Abbildung der Wirklichkeit eingefangen. Das trifft im gleichen Maße natürlich auch auf die analogen Techniken zu. Und will man ein Bild in irgend einer Form einem Publikum zugänglich machen, dann ist zwangsläufig auch immer eine Bearbeitung des Rohmaterials erforderlich.

Ein authentisches Abbild der Natur kann meiner Ansicht nach also nur der Fotograf selbst erschaffen. Indem er Fotografien erarbeitet die der Natur entsprechen, wie er sie selbst wahrnimmt. Und die technischen Hilfsmittel und Arbeitsprozesse, die er dafür einsetzt, werden durch das Resultat seiner Anstrengungen legitim. Nicht der Weg ist entscheidend für den Grad der Authentizität sondern das Ergebnis.

So kann man dem ein oder anderen Fotografen möglicherweise nachweisen, dass er die "Regeln" verletzt, Situationen gestellt oder Bildmaterial zu stark bearbeitet hätte - für die Authentizität und die Qualität der Fotos darf das aber kein Kriterium sein.

Wie stehen die Chancen es als professioneller Fotograf zu schaffen?

In den vergangenen Wochen bin ich aus beruflichen Gründen leider kaum mehr zum Fotografieren gekommen. Das ist natürlich echt schade, gerade wo das Wetter so schön ist und ich noch so viele Fotoprojekte im Kopf habe, die ich unbedingt machen will aber aus Zeitgründen nicht sofort angehen kann. Da kommt schon auch der Gedanke auf ob ich das nicht vielleicht auch zukünftig professionell machen könnte.

Am letzten Wochenende hab ich mich mit einen Kollegen noch darüber unterhalten und der meinte er müsste zu viel von dem aufgeben, was ihn persönlich an der Tierfotografie so gut gefällt. Der Erfolgsdruck wäre dann so groß, dass es ihm keinen Spaß mehr machen würde. Dazu käme noch die finanzielle Unsicherheit. Recht hat er und trotzdem - ich könnte es für mich schon vorstellen. Bleibt aber noch die Frage wie?

Einige Fragen habe ich für mich ja bereits klären können, andere gilt es noch zu klären:

1. Bin ich schon soweit, kann ich bei den Profis mithalten?
Am Besten fragt man da die Profis - zum einen natürlich Fotografen aber auch die zukünftige Kunden - Verlage, Medienvertreter, Galerien, Stockagenturen etc. Die Urteile der Profis sind meist gnadenlos, aber da muss man durch. Und am Ende weiß man zumindest was noch gefragt ist, wo die eigenen Stärken liegen und ob eine mögliche berufliche Perspektive ist.

2. Man sollte sich am Besten auf ein einziges Thema spezialisieren
Die größten Chancen hat man, wenn man sich als absoluter Spezialist präsentiert - je eindeutiger und spezialisierter desto besser. Das haben mir bislang alle geraten. Finde dein Thema, bleib dabei, baue es weiter aus und werde der absolute Spezialist heißt die Aufgabe. Und dann braucht man natürlich auch noch die Chance und das Glück sich auch als dieser Spezialist beweisen zu können. Es ist schon erstaunlich, aber sie meisten Fotografen haben ihren Einstieg nur durch eine einzige Fotoserie, manchmal sogar nur durch ein einziges Foto geschafft. Das ist doch der Typ mit dem Leopardenfoto...

3. Die Voraussetzungen
Dass man seine Technik / sein Handwerk wie im Schlaf beherrscht ist natürlich Grundvoraussetzung. Daran darf es keine Zweifel geben, ansonsten ist man schon nach einem Job wieder am Ende. Die deutlich wichtigere Voraussetzung ist allerdings die eigene Kreativität. Wie setzt man ein Thema um, welche Bildsprache, welche Technik kommt zu Einsatz. Die Kunden erwarten hier immer das besondere Extra on-top, das Sensationelle, das Einmalige und noch nie Dagewesene. Da ist die Kreativität des Fotografen gefragt. Und am Besten sollte man das dann auch gleich mit einem herausragenden Fotoprojekt in der Mappe zeigen können.
Hat man das alles, dann fehlt aber immer noch eine überzeugende Selbstdarstellung, viel PR-Arbeit und natürlich auch ein gewisses Verkaufstalent. Die Liste der Voraussetzungen ist also verdammt lang.

4. Das liebe Geld
Ich habe inzwischen schon einige Fotografen befragt und die erste spontane Reaktion war immer eindeutig - "Mach es nicht. Heutzutage hat man da kaum noch eine Chance und selbst wenn, leben können alleine von der Fotografie nur noch die ganz wenigen und absoluten Topleute."
Ok, reich wird man nicht und alleine mit Auftragsarbeiten durchzukommen ist heutzutage also schon sehr schwer bis nahezu unmöglich. Das gilt insbesondere für Naturfotografen aber auch für die Bereiche Kunst und Reportage. Bei den anderen Branchen weiß ich das noch nicht so. Die Preise für Standardmotive liegen in den Zeiten des unbegrenzt verfügbaren Stockmaterials im Centbereich. Da hilft nur noch eine sehr große Menge an Verkäufen oder man hat eben ein so spezielles Bildmaterial anzubieten, wie man es im Stock nicht finden kann. Viele Fotografen bieten deshalb auch noch Kurse an, halten Vorträge, lehren an Schulen oder haben gar noch einen Zweitjob um durch zu kommen. Das finanzielle Risiko ist für einen Quereinsteiger also enorm hoch und will sehr gut durchdacht sein.

Auf der anderen Seite sag ich mir aber auch, wenn man es wirklich ernsthaft durchzieht, konsequent seinen Weg geht, Talent und vielleicht sogar auch noch etwas Glück dabei hat - dann kann man es schaffen.

Hochzeitsparty-Shooting mit 60 Gäste – da musste ich mir was einfallen lassen

Oh je, meine besten Freunde haben geheiratet und schmeissen 'ne Hochzeitsparty – 60 Partygäste und nur ein Haustier. Und ich soll da die Fotos machen. Na super, da hab ich mir ja was eingebrockt ...

Was macht man da blos? Den roten Teppich ausrollen und alle bei der Ankunft abschießen? Oder die ganze Partystimmung in Grund und Boden blitzen? So was kann ja lustig sein, aber irgendwie bleiben dabei ja dann doch wieder so einige auf der Strecke. Wer kann da auch schon die Übersicht behalten. Und solche Party Snapshots sind dann doch meist eher unvorteilhaft oder gar peinlich – also alles andere als "fürs offizielle Album" tauglich.

Zum Glück ist mir dann doch noch ein gute Lösung eingefallen und alle haben begeistert mitgemacht – wir haben also ein langes Panoramafoto mit allen Gästen und dem Brautpaar gemacht. Und, sogar der "Fotograf" hat auch noch mit auf dieses offizielle Hochzeitspartyfoto mit drauf gepasst.

Wir haben dafür eine kleines Studioset mit zwei Scheinwerfern und einem Aufsteckblitz zusammengebastelt. Fotografiert wurden häppchenweise – also einige solo, andere als Paar aber das Groh der Gäste in Gruppen mit 6-8 Personen. So war das Basismaterial in erstaunlich kurzer Zeit im Kasten. Und alle, ja wirklich alle 60 Gäste, sind sauber fotografiert worden und sehen dabei auch gut gelaunt und entspannt aus. Nur das Haustier haben wir dann am Ende ganz vergessen.

Jetzt muss ich nur noch die ganzen Einzelfotos zu einem Panorama zusammenmontieren und dann hat das Hochzeitspaar eine wirklich schönes Erinnerungsfoto an die großartige Hochzeitsparty – also das hoffe ich zumindest mal. Ich muss es ja noch final fertig machen ...

Mein Geschwindigkeits-Testsprung im kleinen "Studioaufbau" – und wie man sieht, der neue Funkfernauslöser hat spitzenmäßig funktioniert



tokyo camera style – eine Fotosammlung von analoge Fotokameras

Ist es nun ein Anachronismus, pure Nostalgie oder die Wiederentdeckung der Langsamkeit – Fakt ist auf jeden Fall, dass sich viele Fotografen, nach dem ganzen Megapixel-, Superzoom und High-ISO-Hype, wieder ihre alten analoge Schätzchen zur Hand nehmen wenn es ums Fotografieren geht. Und auch die neue Generation, zumindest ein Teil davon, hat die analogen Kameras für sich wieder neu entdeckt und sammelt nicht mehr Megapixel sondern bannt Style, Athmo und Charakter auf Negative.

Vor kurzen hat mir ein sehr guter Freund und professioneller Fotograf von einem Meeting erzählt, bei dem alle anwesenden Fotografen durch die Bank und ausschließlich nur analoge Kameras dabei hatten. Ja, da kommt man echt ins Staunen. Für die Jobs, da bin ich mir sicher, kommen digitale Fotoausrüstungen natürlich auch zum Einsatz. Aber wenn man sich aussuchen kann, dann greifen auch viele Profis gerne wieder zur Analogen.

Sogar vormals bevorzugte Studiokameras, wie die Hasselblad kann man da auf den Straßen Tokyos antreffen – also ohne Assi der einem die nächste geladene Filmrolle anreicht ist die Hasselblad echt mal ziemlich unpraktisch für draußen. Wenn schon Mittelformat für Street, dann würd ich mir ja schon 'ne analoge 6x7 Pentax aussuchen, die mit dem Mörder-Spiegelschlag. Und am Liebsten natürlich mit Holzgriff. Und ja, auch die ist nach wie vor unterwegs und im Einsatz und ganz bestimmt nicht nur in Tokyo.

Welche analoge Fotoapparate (auch ein schöner Begriff, wie ich finde) aktuell auf den Straßen von Tokyo sonst noch anzutreffen sind, das kann man sich hier auf diese Webseite angucken. tokyo camera style



THE IMPOSSIBLE COLLECTION – die wundersame Auferstehung einer Totgeglaubten

Gerade lief auf arte.tv die Doku "Polaroid – Magische Momente" (hoffentlich ist die Videoaufzeichnung bald wieder verfügbar)

Ja, dank des IMPOSSIBLE Projektes gibt tatsächlich wieder Filmmaterial für die Polaroid-Kameras. Vor einigen Monaten konnte man da sogar auch noch diverse Kameras kaufen. Die wunderschönen SX-70, um die wir uns als Studis bereits gerissen haben, war aber leider schon innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, gibt 's aber noch genug von auf den diversen Second-Hand Märkten.

Das Wichtigste bei dem IMPOSSIBLE Projekt ist ja, dass man es tatsächlich geschafft hat eine holländische Polaroidproduktion aus den Dornröschenschlaf wachzuküssen. Die Chemie musste zwar neu gemischt werden, da die alten Rezepte nicht wieder zu beleben waren. Aber die Produktion läuft weiter. Für Filmmatrial ist also gesorgt und es darf wieder fleißig auf Polaroid fotografiert werden.

Und ein Blick in THE IMPOSSIBLE COLLECTION zeigt, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat Impossible - Collection

Canon Professional Network - NPL's Harris reveals favourite Editor's Choice images

Tim Harris, Verkaufs- und Marketing Manager von Nature Picture Library, bespricht hier im Detail seine Auswahl mit den 10 besten Naturfotos aus den tausenden Zusendungen vom letzten Jahr. Und die Erklärungen warum und weshalb er sich für diese Fotos letztendlich entschieden hat sind kurz, eindeutig und sehr gut nachvollziehbar.

Natürlich spielt für ihn, als Manager einer großen Stockagentur, vor allem auch die Vermarktungsmöglichkeiten der Fotos eine große Rolle. Welche Fotos suchen die Agenturkunden, wo liegen die aktuellen Trends und was lässt sich noch gut verkaufen. Die Preise fallen stetig und selbst für die allerbesten Naturfotografen ist es kaum noch möglich alleine von den Lizenzverkäufen zu leben.

Es ist ein kleiner, aber auf jeden Fall sehr interessanter und aufschlussreicher Einblick in die professionelle Welt der Natur- und Tierfotografie, die Tim Harris und Canon da gewähren Canon Professional Network - NPL's Harris reveals favourite Editor's Choice images

Die weltbeste Kamera

... ist immer genau die, mir der man gerade sein bestes Foto gemacht hat.

Ob das nun eine Canon, Nikon, Sony, Olympus, Pentax oder was auch immer war, der Hersteller ist dafür doch letztendlich völlig irrelevant. Kameras und Objektive sind lediglich das Werkzeug, das Foto entsteht im Kopf des Fotografen.

Beim letzten Shooting hab ich mit einer anderen Fotografin unterhalten, die sich sehr engagiert mit einer kleinen Point-and-Shoot durchgekämpft hat, dann aber "auch mal durch ein 600er gucken" wollte. Und ja, natürlich sind damit ganz andere Perspektiven möglich, aber das führt nicht zwangsläufig auch zu den besseren Fotos. So eine kleine Digicam bietet im Vergelich aber mindestens genau so starke Vorteile, man muss sie nur zu nutzen wissen.

Schaut man sich Ausstellungen an, da stehen vor allem die Fotos und deren Wirkung im Vordergrund – die Technik wird da, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt. Und das steht dann meist auch in direktem Zusammenhang mit dem Sponsoring durch diesen Hersteller. "Wenn man diese oder jene Kamera kaufst, dann könnte man ja auch ..."

Tja, schön wärs ja, klappt aber nur in den seltensten Fällen.

POLAROID reloaded

Ich war ganz begeistert, als ich mitbekommen hab, dass es das POLAROID immer noch gibt - oder besser gesagt wieder gibt :-) Vor kurzem gab es eine Aktion wo man ein limitierte Anzahl an SX70 Kameras kaufen konnte und ... ja also mag mag es kaum vermuten, aber die waren innerhalb von 2 Minuten ausverkauft.

Und die Glücklichen, die noch eine SX70 oder andere POLAROID-Kamera haben - hier kann man sich mit diversem POLAROID-Filmmatrial eindecken the IMPOSSIBLE project

Wer noch schöne Polaroids im Archiv hat, der kann sich hier an der größten Polaroid-picture-collection beteiligen. Hier kann man auch andere Polaroid-Begeisterten treffen.


Und vor kurzen ist ja die legendäre Polaroid-Sammlung bei Sotheby, New York verkauft worden - für beachtliche 12,5 Mio $. Hier ist der Versteigerungskatalog als PDF zum Download.

Fotoausstellung "World Press Photo Award 2010" noch bis zum 1. Juli 2010 im Willy-Brandt-Haus, Berlin

Der WORLD PRESS PHOTO AWARD ist einer der weltweit bedeutendsten Wettbewerb für Pressefotografie. Dieses Jahr wurden 63 Fotografen aus 23 Länder im Rahmen des Fotowettbewerbs ausgezeichnet. Die aktuellen Siegerfotos kann man sich auch hier auf Flickr ansehen

Noch besser ist es natürlich die Originale anzuschauen - zur Zeit in Berlin. Die Wanderausstellung gastiert dort im Willy-Brandt-Haus und ist noch bis zum 1. Juli 2010 zu sehen. Und die Ausstellung ist sogar kostenlos.

Zu viele Bilder - Diskussion zur aktuellen Situation der Fotografie @Zeit Online Talk

Steht die professionelle Reportage-Fotografie vor einem Umbruch? Welche Bedeutung haben Onlineportale wie Flickr, mit ihren gigantischen Massen an frei verfügbaren Bilder, für Redaktionen und Berufsfotografen? Wer kauft, im Zeitalter der Billig-Abo-Stockagenturen, überhaupt noch hochwertige Fotoreportagen ein und ist man bereit für diese auch angemessen zu bezahlen? Bleibt die hochwertige und professionell Fotografie auf der Strecke? Wohin führt das alles?

Spannende Diskussion mit Insidern aus der Redaktion ZEIT ONLINE, Bildagentur LAIF und einem professionellen Fotografen von der Agentur OSTKREUZ. Moderation Ralf Müller-Schmid. DRadio Wissen: Fotografie - Zu viele Bilder

Fotoausstellung - LUMIX festival für jungen fotojournalismus in Hannover

Wir waren gestern auf dem "LUMINX festival für jungen fotojournalismus" und ich war echt beeindruckt von dem hohen Niveau der ausgestellten Fotoarbeiten. Und es gibt viel, ja, sehr viel anzuschauen. Insgesamt sind es 60 junge Fotografen aus aller Welt, die mit je einer Fotostrecke in der Ausstellung gezeigt werden. Dazu kommen noch die unterschiedlichsten Fachvorträge und Podiumsdiskussionen. Wer also die Möglichkeit hat, der sollte besser mehr als einen Tag dafür einplanen - lohnen tut es sich auf jeden Fall.

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