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Rosa Pelikane bei einer Bootstour in Walvis Bay, Namibia

Pelikanen sind fantastische Vögel und wunderbare, sehr elegante Flieger. Ich mochte Pelikane schon als Kind, keine Ahnung warum - damals kannte ich Pelikane ja nur aus dem Zoo und als Markenzeichen des bekannten Schulfüller-Hersteller.

Die ersten wildlebende Pelikane hab ich dann in Australien gesehen und war begeistert von deren Flugkünsten. Die großen Vögel segelten mit hoher Geschwindigkeit und nur wenige Zentimeter über den Wellenkämmen den gesamten Strand entlang. Diese Eleganz hatte ich von diesen großen und zuerst mal unförmig wirkenden Vögel nicht erwartet. Aus dem Zoo kannte ich die Pelikane ja nun mal nur schwimmend und an Land watschelnd.

In Walvis Bay, Namibia und Umgebung gibt es sehr große Kolonien der rosa Pelikane. Insbesondere früh Morgens kann man in der Hafenbucht unter anderem auch große Schwärme der Pelikane beim Fischen beobachten. Und im weichen Morgenlicht leuchtet ihr Gefieder dann auch sehr schön rosa. Da der Zugang zu den großen Kolonien außerhalb von Walvis Bay zu dieser Zeit nicht möglich war haben wir eine bequeme Hafen- und Robbenrundfahrt mit dem Ausflugsschiff gemacht. So kommt man nicht nur sehr gut an die Robbenkolonien heran, es ist auch für die Tiere stressfreier. Die Version mit Paddelbooten hat in den Tieren in den Kolonien für deutlich mehr Aufregung gesorgt, wie wir beobachten konnten.

Bei den Touren mit den Ausflugsschiffen kann man mit etwas Glück Robben, Delfine, diverse Seevögel, Flamingos und die Pelikan sehr hautnah erleben. Das liegt natürlich auch daran, dass man die Wildtiere regelmäßig mit Fischen füttert. Die Tiere kennen diese Schiffe also gut und schätzen die bequemen Mahlzeiten. Und für uns gab es an Bord auch sehr leckeres, frisches Seafood mit Austern und allem drum und dran.

Alles zusammen war das also eine sehr schöner Vormittagsausflug. Hier eine Bilderserie von der Fütterung der Pelikane. Um die Fische aus der Luft schnappen zu können müssen sie quasi eine Vollbremsung im Flug machen. Die Flugmanöver sind wirklich abenteuerlich. Die Fotos habe ich mit einem 50-135mm 1/500 f7.1 gemacht. Leider war das Wetter anfangs noch etwas trübe.







Leichtgewicht-Reisetipps für Anfänger und Profis

Bei rund 25 Kilo Fotoausrüstung, da bleiben meist kaum noch Kapazitäten für das restliche Gepäck über. Da muss man sich schon deutlich einschränken. Hier gibt es einige Tipps und Tricks wie man das macht - auf was man problemlos verzichten kann und einige leicht-gewichtige Alternativlösungen.
Tricks der Leichtgepäck-Gurus: Wie Reiseprofis ihren Rucksack packen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise

Die wichtigste Basis ist auf jeden Fall alle Ausrüstungsgegenstände möglichst für mehrere Zwecke zu verwenden. So kann man das meiste Gewicht einsparen. Die Jacke wird zum Kopfkissen, der Wanderstock zur Zeltstange, etc. Auch einige Teile des Fotoausrüstung lassen sich multifunktional verwenden. Sehr vielseitig einsetzbar, finde ich, ist ein Einbeinstativ - als Wanderstock, Zeltstange, Wäscheleine, etc. Ein echtes Universalwerkzeug ist auch die Superclamp von Manfrotto - vor allem wenn man mit einem Auto unterwegs ist - da kann man die eigentlich überall gebrauchen, nicht nur für's Fotografieren.

Manfrotto Super Clamp Foto

Aber mein persönliches Lieblings-Universalteil ist die große, gefütterte Regenschutzhülle vom 600er Objektiv. Die hab ich schon öfter für andere Zwecke eingesetzt als den, wofür sie eigentlich gemacht ist. Ich nutze die vor allem gerne als Sitz- und Kopfkissen aber auch als Windschutz. Unterwegs ist das auch eine gute Polsterung im Rucksack. Selbst in Afrika konnte ich die auch sehr gut nutzen, tagsüber als Hitzeschutz - Kunstleder wird verdammt heiß wenn da die Sonne drauf scheint. Und abends ist es schon ziemlich kühl, wenn man hinten auf dem offenen Safari-Fahrzeug sitzt, da ist so ein Stück wärmende Fließdecke echt klasse. Bei Regen und Staub hatte ich die Schutzhülle natürlich übers Objektiv und Kamera gezogen.

WWS Kamera- & Objektiv-Tarnung dreilagig Advantage


In der Wildnis sollte man auf's Klopapier verzichten - Backcountry Poo-Poo Clinic

Jeder muss mal, aber wie macht man "es" in der Wildnis. Wie geht man im Wald auf's Klo? Am besten ohne Klopapier, Chemie oder anderen Hilfsmittel. Auf derartige Hinterlassenschaften von anderen will man ja selbst auch nicht treffen. Also, alles was man braucht um ein sauberes "Geschäft" zu erledigen ist ein wenig Wasser und Seife. Der Rest findet sich vor Ort. Wie genau man dann vorgeht, dazu gibt es hier einen Online Kurs



Backcountry Poo-Poo Clinic - YouTube

Badende Affen - Wildlife in Japan

Ja, wer kennt sie nicht, die japanischen Affen wie sie in den heißen Quellen baden. Genauer gesagt sind es Japanmakaken (Macaca fuscata) verwandt auch mit den Berberaffen. Die Affen haben sich das Baden irgend wann mal von den Menschen abgeguckt. In Japan gibt es sehr viele heiße Quellen und die Menschen genießen die natürlichen heißen Bäder überall in ganz Japan. Meist sind diese Onsen (japanisch für heiße Wasser) Badehäuser draußen und wurden traditionell von vielen Japanern zur Entspannung genutzt. Da haben es sich die Affen abgeschaut.

Inzwischen hat man für die Affen ein extra Badebecken eingerichtet. Für Wildlife Fotografen ist das natürlich eines der Highlights in Japan. Ich war erstaunt, als ich einmal ein Foto von einem der badenden Makkaken gesehen hab mit einem Objektiv im Bild. Die Affen sind nämlich viel kleiner als ich gedacht hätte. Und man kommt auch sehr nahe an die wilden Tiere heran. Das heiße Bad ist halt schon sehr entspannend.

Es gibt übrigens auch eine Livecam zu den badenen Affen kann man ja mal gucken. Im Winter wird da wohl mehr los sein.



Wunderbare Sammlung von historischen Fotos aus Japan

Das gute an solchen "Dylan Storys" ist, dass man so auf Dinge aufmerksam wird, die man sonst im Netz nie entdeckt hätte. Und dazu gehört die grandiose Fotosammlung von "OKINAWA SOBA" - benannt nach einer Nudelsuppe, die der amerikanische Fotograf in Rente der hinter dieser Sammlung steckt am Liebsten isst. Er lebt schon seit 37 Jahren mit seiner Familie auf Okinawa, Japan - kann man alles nachlesen auf dem Flickr Profil.

Es gibt über hundert Fotoset und bestimmt ein paar tausend Fotos anzuschauen. Nicht alles sind historische Aufnahmen und auch nicht alles sind Fotos aus Japan. Aber mit den Sets ist die Sammlung eigentlich ganz gut sortiert. Besonders schön finde ich ja zb dieses Set mit historischen Fotos von japanischen Kindern. Die sind nicht so steif, wie das alte Studioaufnahmen oft sind. Und man bekommt einen schönen Einblick in das normale Leben wie es sich früher mal in Japan abgespielt hat. Kann ich auch jedem Japanreisenden empfehlen. Solche private Einblicke bekommt man ansonsten eher selten.

Deutschlands seltene Tiere: Safari zum Wiedehopf

Ja, es gibt sie auch hier in Deutschland - die letzten Refugien für seltene Tierarten. Man muss nur wissen wo. Auf Spiegel Online sind zehn der seltensten Wildtiere aufgeführt und wo man sie in Deutschland noch finden kann. Praktisch - da sind auch immer schon gleich entsprechende Exkursionen, Anbieter und Ansprechpartner mit aufgelistet. Deutschlands seltene Tiere: Safari zum Wiedehopf - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise

Den "Geister Bär", auch Kermode Schwarzbär genannt, gibt es nur in einem kleine Gebiet an der Westküste Canadas

Der weiße "Geister Bär" ist weder ein Albino noch ein Polarbär. Es ist die weiße Mutation des nordamerikanischen Schwarzbären und wird auch als Kermode Schwarzbär bezeichnet. Das Phänomen der "Spirit Bear" kommt wohl ausschließlich im Great Bear Rainforest vor, ein 25.000 Quadratmeilen großes Urwaldgebiet in Columbia, an der Westküste Kanadas vor.

Die Wissenschaftler wissen schon wie es zu diesem "Kermode"-Phänomen kommt - eine vererbte Mutation des Gens, das bei Menschen zu rotem Haar und heller Haut führt. Die Mutation muss von beiden Elternteilen vererbt werden. Die Geister Bären stammen also von ganz normalen Schwarzbären mit dunklem Fell ab. Das Phänomen tritt nur bei jedem 40-100sten Schwarzbären in Columbia auf. Wie es dazu gekommen ist, darüber ist man sich aber noch nicht einig. Eine Vermutung ist, dass die weißen Schwarzbären vielleicht ein Überbleibsel der Anpassung von der letzten großen Eiszeit sein könnten.

Auf der Webseite von NATIONAL GEOGRAPHIC gibt es einen aktuellen Bericht über den Geister Bär Kermode Bear - Photo Gallery - Pictures, More From National Geographic Magazine und eine Fotoserie über den Spirit Bear von Paul Nicklen

Video "Legend of the Spirit Bear"

Die Tierwelt der Antarktis - was wir auf unserer Reise so alles gesehen haben

Die Tierwelt in der Antarktis ist schon sehr beeindruckend. Vor allem haben die Tiere keine Scheu vor den Menschen. Früher wurden hier vor allem Waale gejagt, aber auch Pinguine und Robben. Aber das ist in der Antarktis selbst ja zum Glück schon seit Jahren nicht mehr erlaubt. Nur auf See, da werden nach wie vor noch Waale gejagt - von japanischen "Forschungsschiffen".

Im antarktischen Winter gibt es hier keine Tiere an Land. Die kommen erst wieder im Sommer dort hin - dann gibt es dort in den antarktischen Gewässern ein riesiges Nahrungsangebot. Und die Pinguine aber auch andere Seevögel nutzen den kurzen Sommer um hier ihren Nachwuchs aufzuziehen.

Während der mehrtägigen Schiffsfahrt haben uns auch zwei mal Delfine ein Stück begleitet. Aber deutlich mehr sieht man natürlich diverse Seevögel, von denen immer einige während der gesamten Überfahrt um das Schiff kreisten. Besonders beeindruckend sind da die großen Albatrosse oder die Riesensturmvögel, wenn sie selbst die geringsten Aufwinde von den Wellen nutzen und so nahezu ohne Flügelschlag ganz knapp über der Wasseroberfläche vorbei fliegen.

Später dann, in Küstennähe haben wir dann auch viele Wale gesehen. Die kamen oft bis auf wenige Meter bis an das Schiff heran. Aber unsere Kapitän war auch ein große Walfan, sobald jemand eine Ausblasfontäne gesichtet hatte wurden sofort der Kurs in Richtung der Wale gewechselt. Am Besten lassen sich die Wale von dem Masten aus beobachten - aus der Höhe kann man sie im klaren Wasser wunderbar und in voller Größe sehen. Man muss sich nur auch trauen da hoch zusteigen.

In der Antarktis - drei Wale beim Ausblasen
In der Antarktis haben wir fast jeden Tag 2-3 Landgänge gemacht, je nach Gegend und Wetterbedingungen. Meist waren es vorgelagerte Inseln mit Pinguinkolonien. Die großen Brutkolonien kann man bereits vom Schiff aus riechen. Die häufigste Pinguinarten, die wir gesehen haben waren die Eselspinguine, Adeliepinguine und Zügelpinguine. Und einen einsamen Goldschopfpinguin haben wir dann doch noch inmitten einer Kolonie finden können.

Zügelpinguine mit zwei Jungtieren in der Antarktis
Eine Gruppe von ausgewachsenen Eselspinguine in der Antarktis
Nach dem Schwertwalen ist der Seeleopard die größte Bedrohung für die erwachsenen Pinguine. Der kann immerhin bis zu 3-3,5 Meter Körperlänge erreichen und hat ein mächtiges Raubtiergebiss. Seeleoparden sieht man wenn dann meist auf einer Eisscholle liegen oder wenn man ganz viel Glück hat auch mal bei der Jagd nach Pinguinen im Wasser. Meist trifft man aber nur auf die Reste von seinen Mahlzeiten, wenn sie dann an Land angespült werden.

Ein Portrait des Seeleoparden aus nur wenigen Meter Entfernung - 300mm f4.5
Auch einige Robbenarten sieht man ausschließlich auf schwimmenden Eisschollen. Aber andere, wie diese Weddellrobbe, trauen für ein entspanntes Schläfchen auch an Land. Dabei lassen sie sich auch von den Touristengruppen nicht stören, sofern man noch einen angemessenen Abstand hält.

Weddellrobbe beim Mittagsschlaf am Strand - die konnte mich wohl gut riechen
An Land trifft man meist auch auf einzelne Seebären und Gruppen von Seeelefanten. Von denen sind es aber nur die "kleineren" Weibchen die in diese Gegend der Antarktis kommen. Die großen ausgewachsenen Bullen sind eher Einzelgänger und sammeln sich nur zur Paarungszeit in großen Kolonien.

Eine Gruppe Seeelefanten in der Antarktis

Da nichts in der Antarktis gelassen aber auch nicht entfernt werden darf findet man natürlich auch viele Gebeine, wie diese Walknochen, die wohl zum Teil noch aus den alten Walfangzeiten stammen dürften. Irgend jemand hat sich hier einmal den Scherz erlaubt und aus den angesammelten Knochen diverser Walarten ein fiktives Skelett zusammengelegt. Dennoch, die Dimensionen sind schon beeindruckend - rechts ein Mitreiseneder im roten Segelanzug.

Mensch neben den Gebeinen diverser Wale

Fotoausrüstung für die Antarktis - meine Empfehlungen

Ein Phantasic-to-have für die Antarktis ist auf jeden Fall ein extremes Weitwinkelobjektiv oder alternativ und fast noch besser ein Fisheye. Ich hatte mir extra das 10-17er Fisheye von Pentax für diese Reise gekauft und nie bereut. Für diese extreme Landschaften reicht ein normales Weitwinkel meist nicht aus.

Und dann braucht man für die Tierfotografie natürlich auch noch ein Teleobjektiv. An der Pentax bin ich mit einem 300mm Teleobjektiv eigentlich ziemlich gut klargekommen. Etwas mehr wäre natürlich auch schön gewesen, aber man muss dabei auch den Transport bedenken. Alle Landgänge und auch einige Tagestouren werden mit den kleinen Beibooten gemacht. Da könnte es mit sehr großen Superteleobjektiven schon problematisch werden. Ein kompaktes 100-400er wäre optimal gewesen, was ich aber leider nicht habe.

Man kommt aber auch mit einem 300er nahe genug an die Tiere heran. Die haben in der Regel auch keine Angst vor Menschen und so kommt man meist doch recht nahe ran. Aber es gibt auch Regeln die es zu beachten gibt. Die Antarktis ist ein Naturschutzgebiet und so sollte man die vorgegebenen Mindestabstände auf jeden Fall beachten. Eine ganz andere Geschichte ist es, wenn die Tiere auf einem zukommen. Gerade bei den Jungtieren der Pinguine ist es uns meist passiert, dass wir zwar den Mindestabstand eingehalten haben, die Tiere dann aber auf eigene Faust direkt auf uns zu kamen. Die erwachsenen Pinguine sind aber schon ausgewichen.

Kamera- / Fototasche
Wichtig ist, dass man eine wasserdichte Fototasche hat. Vor allem bei den Landgängen muss man fast immer ins Wasser aussteigen, da es ja keinen Steg gibt. Und auch bei der Fahrt mit den kleinen Beibooten wird die Fototasche auf jeden Fall den ein oder anderen Wasserspritzer oder mehr abkriegen.

Stative / Stativkopf
Da ich nur ein kleines 300er dabei hatte bin ich mit einem Monopod sehr gut klargekommen. Für das Monopod hab ich auch noch einen kleinen Kugelkopf. Für mich war das völlig ausreichend. Es war auch ein Fotograf mit größeren Teleobjektiven und Dreibeinstativ an Bord. Damit vom Schiff ins Beiboot zu steigen ist nicht so einfach. Auch an Land ist es nicht überall so einfach eine stabile Fläche für ein Dreibein zu finden - oft steht man da in einer Mischung aus Schlamm, Pinguin-Kacke und weichem Schnee. Da will man eigentlich nicht unbedingt was abstellen.

Schutzfilter und anderes Zubehör
Auf den Rat von anderen Fotografen und PENTAX hin hatte ich mir extra noch ein paar Schutzfilter für die Objektive besorgt - gebraucht hab ich die aber nicht. Auch die zusätzlichen Akkus, die ich mir gekauft hatte - weil in der Kälte die Akkus nicht so lange halten - ja, also die hab ich dann auch nicht gebraucht. Es war nie kälter als 0 Grad, zumindest in der Gegend wo wir hingekommen sind. So richtig kalt, wie man sich das vorstellt, wird es erst ein ganzes Stück südlicher, da kommen aber nur Wissenschaftler hin.

Kleidung
Gerne hätte ich bessere Gummistiefel dabei gehabt. Meine waren deutlich zu dünn gefüttert und so hatte ich bei allen Landgängen ständig kalte Füße. Besser wären echte Wintergummistiefel gewesen - was womit man auch mehrere Stunden durch Schnee laufen kann ohne dass die Füße kalt werden. Super waren die Handschuhe - solche die man zum Fotografieren nicht ausziehen muss.

Im ewigen Eis der Antarktis - Landschaften

Schon der Segeltörn von der Südspitze von Südamerika bis in der Antarktis war ein raues aber unvergessliches Erlebnis. In der Antarktis selbst war die See dann aber meist sehr ruhig. Je nach Windstärke kann sich das dann aber auch mal schnell wieder ändern. Wir haben da auch einen Sturmausläufer miterlebt wo es für die kleineren, privaten Segelboote auch schon mal problematisch wurde. Aber meist hatten wir eine nahezu spiegelglatte Wasseroberfläche und gesegelt sind wir dann so nahe am Festland auch nicht mehr.

Die Landschaft der Antarktis ist einfach nur gigantisch - totale Stille, hohe Berge, der nackte Fels und ringsum riesige Gletscher, von denen auch hin und wieder mit mächtigem Getöse ein Stück abbricht. Hier hat sich die BARK EUROPA auch mal ganz nahe an einen Gletscher gewagt - nicht ganz ungefährlich, da hier auch jederzeit ein Stück der Gletscherzunge abbrechen und ins Meer stürzen kann.

BARK EUROPA wagt sich durch das Packeis bis an einen großen Gletscher

Vegetation findet man, wenn dann nur auf einigen wenigen Inseln, ganz im Norden. Und wenn, dann sind es auch nur flache Moose. Damit das auch so bleibt muss man vor jedem Landgang auch seine Stiefel desinfizieren - damit man auch nicht aus Versehen irgendwelche Pflanzensamen mit an Land bringt. Die Pinguine die man hier antrifft brüten ausschließlich auf eisfreiem Fels. Dort bauen sie Nester aus kleineren Steinen. Und ja, man kann eine solche Pinguinkolonie schon eher riechen, bevor man sie hört.

Pinguinkolonie in der Antarktis - unser Schiff, die BARK EUROPA zwischen den Eisbergen im Hintergrund
In der Antarktis selbst sind wir immer mit Motor gefahren. Nicht nur dass es meist recht windstill war, die Schiffsroute ist auch oft recht eng und man muss oft auch großen, sehr großen Eisbergen ausweichen. Dieser hier war auf jeden Fall deutlich größer als unser Großsegler. Der größere Teil des Eisberges ist ja unter Wasser. Gefährlich wird es auch für größere Schiffe, wenn der Eisberg sich dreht. Manchmal, so wie bei diesem hier, kann man die alten Wasserlinien noch sehr gut sehen. Mich hat das an einen großen Waal mit seinem großem Maul erinnert.

Sehr großer, schwimmender Eisberg in der Antarktis


Antarktis voraus! Ein Segeltörn mit der Rederij Bark EUROPA ins ewige Eis

Antarktis voraus! ist ein wunderbarer Dokufilm von Roland Gockel über einen Segeltörn mit dem einzigen Großsegler, der sich heute noch ins ewige Eis der Antarktis wagt. Vier mal im Jahr macht die Bark Europa diesen Törn.

Inzwischen sind touristische Reisen in die Antarktis immer beliebter. Aber zum Glück steht die Antarktis immer noch unter dem Schutz internationaler Verträge zum Schutz der unberührten Natur. Die Auflagen für kommerzielle Kreuzfahrten sind hoch. Und dennoch werden mehr und mehr Touren angeboten, die werden aber fast ausschließlich mit modernen Schiffen durchgeführt.

Mit einem Großsegler in die Antarktis zu fahren ist allerdings eine ganz andere Sache. Vor allem der Gedanke mit einem alten Segelschiff da hin zu reisen, wie es auch die ersten Entdecker genutzt haben - das ist ein unvergleichliches Naturerlebnis. Vor allem der rauhe Törn unter Segeln von der Südspitze Amerikas durch die Drake Passage bis in die Antarktis wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Das war ein fantastisches, unvergessliches Erlebnis. Link zur Reederei: Sail with us | Rederij Bark EUROPA

THE DRAKE - berühmt berüchtigte Meerstrasse zwischen Kap Horn und Antarktis

Mit der BARK EUROPA unter Segeln
Die BARK EUROPA in der Antarktis

Aurora borealis - Vorhersage und der beste Spot um Nordlichter zu beobachten

Jeder Fotograf, der plant einmal in die Polargebiete zu reisen, der wird auch hoffe einmal eines der wunderschönen und fazinierenden Polarlichter zu sehen und möglichst auch zu fotografieren. Die Häufigkeit und Stärke der Polarlichterscheinungen hängt von der Sonnenaktivität ab. Und die wird von Wissenschaftlern beobachtet. Deren Beobachtungen (für die nördliche Polarregion) sind hier auf der Webseite des Geophysical Institute öffentlich zugänglich. Es gibt sogar eine Vorhersage, was die Wahrscheinlichkeit dass man auch tatsächlich ein Polarlicht zu sehen bekommt, doch deutlich erhöht.

Churchill in Alaska - berühmt auch als einer der besten Spots für Eisbären - ist aber auch einer der besten Spots um eine Aurora borealis beobachten zu können. Churchill Northern Studies Centre Subarctic Research and Education Since 1976

"Das Polarlicht (auch Aurora borealis, d. h. Nordlicht, das am Nordpol, oder Aurora australis, d. h. Südlicht, das am Südpol auftritt) ist eine Leuchterscheinung (genauer ein Elektrometeor), die beim Auftreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre in den Polargebieten der Erde hervorgerufen wird. Polarlichter sind meistens nördlich 60° nördlicher Breite und südlich 60° südlicher Breite zu beobachten." Polarlicht – Wikipedia


1200mm Brennweite an der PENTAX K5 - F* 600mm f4.0 + REAR CONVERTER-A 1.4X-L + 1.5 Crop

Es gibt sie noch, die alten PENTAX REAR CONVERTER-A. Die 1.4-L Version, wie ich sie habe, kann man aufgrund der Baulänge aber nur an Objektiven über 300mm einsetzen. Fast perfekt für mein F* 600mm f4.0 man muss damit halt nur manuelle Fokussieren. Die optischen Qualitäten (5 Elemente in 5 Gruppen) sind aber durchaus vorzeigbar, wie ich finde. Und die Produktionsqualität ist hervorragend - schon alleine am Gewicht (175g) merkt man, dass man hier etwas ganz anderes in der Hand hält als so manches vergleichbares Produkt.

PENTAX REAR CONVERTER-A 1.4X L

Der Telekonverter im Einsatz
Es gibt Situationen in denen selbst ein 600mm (900mm) Superteleobjektiv einfach nicht mehr ausreichen. So waren wir in Namibia schon den ganzen Tag unterwegs, auf der Suche nach der kleinen Elefantenherde. Und das obwohl die Elefantenkuh ja schon einen Funksender trug, die grobe Richtung und Entfernung kannten wir also schon. Aber wenn die Elefanten Kälber haben, dann sind sie sehr vorsichtig und scheu. Und so ein rumpelnder Geländewagen, der ist nun mal auch schon auf große Entfernungen zu hören - genug Zeit für die Elefanten sich zu verdrücken.

Letztendlich haben wir die kleine Herde dann aber doch noch entdeckt. Allerdings war die Distanz zu den Elefanten so groß, dass auch mit dem 600er einfach nichts vernünftiges zu machen war. Das war dann der richtige Moment um auf meine "geheime Reserve" zurückzugreifen. Um über die Bäume hinweg fotografieren zu können hab ich mein Stativ auf dem Kabinendach des Geländewagens positioniert. Und mit dem 1.4x Telekonverter am 600er hatte ich dann rund 1260 mm Brennweite zur Verfügung. (600mm x 1.4 REAR CONVERTER x 1.5 Crop)

irgendwo da hinten rechts zwischen den Bäumen waren die Elefanten

Und das Resultat ist doch durchaus vorzeigbar, oder? Das ist übrigens bereits ein ca. 50 % Crop vom Originalfoto. Und die dunkle Vignettierung an den Rändern hab ich nachträglich digital eingefügt, weil ich das für diese Bild dramatischer fand. Auch den Kontrast und die Farben musste ich etwas anziehen - aber für ein Foto auf so eine große Distanz bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

PENTAX K5 mit 1200mm (F*600mm + REAR CONVERTER-A 1.4X-L) 50 % Crop

Beim manuellen Fokussieren nutze ich übrigens den Autofokus der Kamera als Hilfe. Auch wenn das Objektiv natürlich manuell fokussiert werden muss kann man den Autofokus der Kamera nach wie vor als Signalgeber nutzen - piepst wenn 's scharf ist - was ich persönlich besser finde als den Liveview zu nutzen. Zum Auslösen hab ich natürlich einen Kabelauslöser genutzt. Bei der Brennweite ist das auch bestimmt eine gute Idee.

PENTAX REAR CONVERTER-A 1.4X-L

Die Löwen kamen direkt auf uns zu - im Etosha National Park, Namibia

Also das war natürlich eines der ganz großen Highlights auf unserer Namibiareise. Die drei Löwen - zwei Männchen und ein Weibchen - die kamen direkt auf uns zu. Und das sind wilde Löwen. Keine organisierte Fütterung oder so. Wir hatten also nur ein bisschen Autoblech zwischen diesen groooßen Raubtieren und uns. Wenn man 'ne Fotoreise nach Afrika macht, dann träumt man natürlich von so was. Klappt aber nicht immer, man muss also schon ziemlich Glück haben.

Am Abend davor hatte mir ein andere Fotograf schon erzählt, dass sie gerade eine Gruppe Löwen ganz in der Nähe von unserer Lodge gesehen hatten. Da war es aber leider schon zu spät um noch schnell ins Auto zu springen. Wenn es dunkel wird schließen die Lodges im Etosha National Park ihre Tore und man kommt nicht mehr raus. Ist wohl zu gefährlich.

Am nächsten Morgen haben wir im "Sichtungsbuch" der Lodge noch mal nachgeschaut - dort tragen viele Leute ein wo und wann sie welche Tiere gesehen haben und so hatten wir schon einmal einen Anhaltspunkt wo wir zu suchen hatten. Wir waren aber schon wieder auf dem Rückweg und da waren sie plötzlich da – am helllichten Tag, auf freiem Feld und sie liefen direkt auf uns zu. So was ist natürlich ein Traum für jeden Fotografen. Ich hab mein 600er von der Rückbank aus in Stellung gebracht und Karsten vorne vom Fahrersitz …

Löwe, Männchen - geschätzte Entfernung ca. 12 Meter - mit Blick direkt in meine Kamera

Löwe, Männchen - geschätzte Entfernung ca. 8 Meter

Löwe, Männchen - geschätzte Entfernung ca. 5 Meter - der lief direkt hinter unserem Auto durch
Aus dieser Nähe kann man eine roten Farbschimmer im Fell am Hals und Brustkorb sehen - vielleicht ja noch die Reste von der Mahlzeit aus der vergangenen Nacht.

Um das fantastische Erlebniss noch besser rüber zu bringen hab ich die gesamten Fotosequenz in einem Video zusammengeschnitten - ich hoffe das Gefühl wie es ist, wenn ausgewachsene Löwen direkt auf einem zukommen, wird mit dem Video noch einmal mal intensiver - gibt es auch in HD:

Rund 250 Walhaie haben sich in Mexico, Cancun versammelt

Whow, da würd ich am liebsten jetzt gleich hinfliegen. Hab selbst mal einen einzelnen Walhai beim Schnorcheln vor Sumatra, Indonesien gesehen. Das war ich doch mächtig beeindruckt. Sind schon ganz fantastische Fische, so sanft und riesig groß. Oh, man wenn ich mir das vorstelle… 250 von diesen großen Tieren an einer Stelle versammelt, das ist bestimmt ein sensationelles Erlebnis.

Hier geht's zum Video "Cancun: Treffen der Walhaie" auf Spiegel online

The Meerkats - BBC Film über Erdmännchen in der Kalahari-Wüste

Dieser Film lief gerade im Fernsehen "Wächter der Wüste" (deutscher Titel). "The Meerkats" erzählt die Abenteuer von Kolo, dem mutigen Erdmännchen, dessen kleinen Familie und wie sie in der afrikanischen Kalahari-Wüste überleben. Schnief, schnief... Ja, der Film ist schon sehr romantisch. Opulente Orchestermusik und Chöre unterstreichen die Dramatik der Geschichte des kleinen Helden. Und wer eignet sich besser als sympathische Heldenfigur als die niedlichen Erdmännchen. Dennoch gelingt es den Filmemachern auch die harten Regeln der Natur aufzuzeigen, selbstverständlich familiengerecht aufbereitet.

Die Filmaufnahmen sind auf jeden Fall gigantisch. Ein wunderbarer Film, wie ich finde. Und ja, ein wenig kann ich ja jetzt mitreden, man kann das so oder zumindest so ähnlich auch selbst erleben.

Grünmeerkatzen Portrait im Maghango Nationalpark, Namibia - Best shot of the day

Grünmeerkatze - 600mm 1/500 f11

Grünmeerkatzen im Mahango Nationalpark, Namibia

Grünmeerkatzen sind in ganz Afrika südlich der Sahara weit verbreitet. Da sie relativ unempfindlich für die Nähe von Menschen sind und manchmal auch die Gärten und Plantagen plündern sind sie nicht überall beliebt. Manchmal werden sie sogar wegen ihres Fleisches gejagt, sind aber nicht bedroht.

Wir haben Grünmeerkatzen nur im Norden Namibias, im Mahango Nationalpark gesehen. Angst hatten die keine vor den Parkbesuchern und den Autos und so sind wir sehr nahe an die Tiere herangekommen. Die natürlichen Feinde der Grünmeerkatzen sind Raubkatzen, Schakale, Hyänen, Greifvögel aber auch Paviane.

Kontrollblick nach Greifvögel, den natürlichen Feinden der Grünmeerkatzen
Die Grünmeerkatzen leben in Gruppen aus Männchen, Weibchen und deren Nachwuchs. Das können auch schon mal Gruppen von bis zu 80 Tiere sein. Wie viele Tiere wir insgesamt gesehen haben lässt sich gar nicht so leicht beantworten, da sich die Gruppe sich viele kleineren Trupps aufgeteilt hatte. Auf jeden Fall hatten sie auch so einige Jungtiere dabei.

Dies ist denke ich mal eine Mutter und deren Kind - zur Begrüßung hat das Jungtier (links) dem älteren Tier einen sanften Nasenstupser gegeben, wie bei den Eskimos...

Grünmeerkatzen begrüßen sich mit einem Nasenstupser

Stative und Stativköpfe für Safaris in Namibia - was würde ich wieder mitnehmen?

Den Beanbag würde ich auf jeden Fall wieder mitnehmen, der ist richtig klasse - kleines Transportmaß, leicht und unglaublich vielseitig. So ein Beanbag ist einfach optimal für das Fotografieren von und aus den Fahrzeugen heraus. Sehr hilfreich ist, wenn der Beanbag eine rutschfeste Unterseite hat, wie zum Beispiel der Skimmersack. So kann man den Beanbag auch während der Fahrt problemlos auf den Metallrohren hängen lassen. Gefüllt hab ich den Beanbag vor Ort mit Sonnenblumenkernen - nicht ganz günstig aber das war das Beste, was ich im normalen Supermarkt in Namibia auftreiben konnte.

Das große Dreibeinstativ hätte ich ja beinahe zu Hause gelassen - kann man aber schon sehr gut gebrauchen. Hab damit auch vom Fahrzeugdach aus fotografiert. Aber vor allem an den Wasserlöchern braucht man unbedingt ein Dreibeinstativ. Da ist vor allem früh morgens und spät abends am meisten los - also wenn es mit dem Licht schon oder noch nicht so optimal ist.

Wenn man nur relativ leichte Objektive dabei hat, dann ist ein Einbeinstativ eine sehr gute Alternative zum Dreibeinstativ. Die schönsten Motive gibt es eben meist dann, wenn es eigentlich zu dunkel ist um aus der Hand zu fotografieren. Und sitzt man auf einer der hinteren Reihen in den Safarifahrzeugen, dann ist ein Einbeinstativ eh das einzige, was man sinnvoll einsetzen kann.

Und die Stativköpfe

Den großen Gimbalhead hab ich natürlich immer auf dem Dreibeinstativ eingesetzt - braucht man aber nur  für ein großes, schweres Superteleobjektiv. Bei den Safaris hätte der Aufbau aber meist zu lange gedauert, so hab ich den Gimbalhead nicht so oft nutzen können wie ich gedacht habe. Wenn man nur ein paar Sekunden Zeit hat um sein Foto zu machen, da probiert man es lieber "aus der Hand" bevor man die Zeit mit dem Stativaufbau vertut und das Motiv so womöglich verpasst.

Der Videokopf hab ich gar nicht nutzen können. Den hab ich also umsonst mitgeschleppt. Ok, ich mach ja auch in erster Linie Fotos und so kommt Video immer erst an zweiter Stelle, wenn ich meine Fotos im Kasten habe. Bei anderen Safarifahrzeugen, zum Beispiel die Minibusse in Kenia, wo man aus einer Dachlucke heraus fotografiert, da kann man so einen Videokopf vielleicht besser einsetzen.

Alternativ, bei leichteren kann man natürlich auch einen Kugelkopf einsetzen - zumindest auf einem Dreibein macht das ja schon Sinn. Für einen Beanbag oder ein Einbeinstativ braucht man das für die Safaris aber eher nicht.

Ach und noch ein Tipp
Am Besten hat man auch das passende Werkzeug dabei um die Schrauben am Stativ und den Stativköpfen mal nachziehen zu können. Zumindest mir ist es passiert, dass sich da Schrauben gelockert haben. Das kam wahrscheinlich durch das stundenlange Rütteln und Schütteln auf den Fahrzeugen.

Diese Objektive habe ich auf der Afrikasafari eingesetzt - Bildmengenanteile

Für die Fotoreise nach Namibia hatte ich die folgende Fotoobjektive mit - in der Reihenfolge nach Höhe der Bildmengenanteile
  1. 600mm f4.0 Super Teleobjektiv - Bildanteil rund 65%
  2. 50-135mm f2.8 ein schnelles Telezoom - Bildanteil rund 15%
  3. 300mm f4.5 kompaktes Teleobjektiv - Bildanteil rund 10%
  4. 21mm f3.2 sehr kompaktes Weitwinkel - Bildanteil rund 5%
  5. 10-17mm ein Fisheye Objektiv mit 180 Grad Blickwinkel - Bildanteil rund 3%
  6. 1.4x L Rear Converter für das 600er - Bildanteil rund 2%
Gut war schon mal - gebraucht und genutzt habe ich tatsächlich alle Brennweiten aber eben nicht alle gleichermaßen. Bei weitem die meisten Fotos hab ich mit dem 600mm Teleobjektiv gemacht. Das liegt aber auch an meiner Vorliebe für freigestellte Portraits - je closer am Motiv, desto besser gefällt mir das. Selbst den 1.4x Teleconverter habe ich einige Male eingesetzt um eben noch mal ein Stück näher heranzukommen.

Noch optimaler wäre es aber gewesen auch ein Telezoom im Bereich 100-400mm dabei zu haben - so was hab ich aber nicht, leider. Vor allem für das Fotografieren vom Safarifahrzeug aus ist so ein mittelgroßes Telezoom bestimmt die beste Wahl. Ist nicht ganz so schwer, man kann es noch griffbereit am Gurt tragen und man kann damit auch noch "aus der Hand" fotografieren. Aber auf ein Superteleobjektiv ab 500mm und länger hätte ich trotzdem auf keinen Fall verzichten wollen.

Insgesamt habe ich auf dieser Namibiareise "nur" rund 9500 Fotos gemacht. Für eine 3 wöchige Fotoreise ist das ja nicht besonders viel. Da hab ich in den Wildparks schon deutlich mehr Fotos pro Tag gemacht. Dabei waren wir ja schon fleißig dabei und haben so viele Safaritouren gemacht wie nur möglich - also fast jeden Tag, nur mit Ausnahme der Reisetage. Aber bei den Safaris geht die meiste Zeit halt für das Suchen der Tiere drauf.

Die gesamte Fotoausrüstung hab ich hier aufgelistet

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