Für Lightroom 3 gibt es ja bereits ein Plug-in von Blurb. Ich hab das auch schon verwendet und finde es vor allem für das Zusammenstellen von einem Probebuch ziemlich praktisch. Bevor man mit seinen Fotos aufs große Buchformat geht kann man damit besonders effektiv und mal eben schnell eine erste Vorauswahl der Fotos in einem kleinen Testbuch zusammenstellen. Gerade wenn man plant ein aufwendiges und teures Buch zusammenzustellen ist es natürlich gut, wenn man die Bildeinstellungen schon mal vorab im kleinen Format gedruckt gesehen hat. So kann man hier und da, wenn nötig noch mal an die Feinjustierung gehen. Es wäre ja echt schade und auch unnötig teuer, wenn man ein großes Buch wegen einem einzigen Foto immer wieder neu drucken lassen muss. Diese Option kann sogar ein Proof ersetzen, zumindest wenn man die finale Version dann auch bei Blurb drucken lässt.
Beim neuen Lightroom 4 wird die Blurb-Buchproduktion noch besser eingebunden. Die Fotos können dann auch noch nachträglich bearbeitet werden, nachdem sie in das Layout eingefügt wurden. Ich finde den Workflow ziemlich praktisch und man erspart sich x-fache Kopien, die einem letztendlich nur den Rechner vollmüllen und wo man dann 2 Jahre später schon nicht mehr weiß ob das nun die finale Version sind oder ob man nicht vielleicht doch noch irgendwo was optimiert hat.
Bücher mit Adobe Photoshop Lightroom 4 erstellen | Blurb
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blurb Fotobücher - ein Erfahrungsbericht
Hab ich ja versprochen, dass ich da mal was von meinen Erfahrungen mit den blurb Fotobüchern berichte. Ich möchte auf keinen Fall eine pauschale Empfehlung abgeben was die Produktion von Fotobücher angeht. Zu unterschiedlich sind die Ansprüche und Vorstellungen. Blurb ist auch bestimmt nicht der billigst und beste Anbieter auf dem Markt. Aber ich kann erzählen warum ich bei blurb gelandet bin und da auch bleiben werden, zumindest mit den kleinen Auflagen.
Zur Vorgeschichte
Den Wunsch auch einmal ein Fotobuch zu produzieren, den gab es schon länger. Auf der letzten Photokina
hab ich dann die Gelegenheit genutzt und mir die vielen Anbieter angeschaut und verglichen. Und die meisten Anbieter
hab auch da schon vor allem auf "Echtfotobücher" gesetzt, statt auf gedruckte Bücher. Und die Vorteile liegen auch
klar auf der Hand - bessere Bildqualität, kein Druckraster, dickeres Papier und bei Doppelseitigen Fotos wird nichts abgeschnitten.
Leider haben mir diese ganzen Echtfotobücher aber einfach nicht gefallen. Weil ich fand, dass das alles mehr wie ein Fotoalbum und weniger wie ein Buch aussah. Und ich wollte echte Bücher machen. Bücher, wie man sie aus der Buchhandlung kennt.
Anbieter für gedruckte Bücher gibt es wohl nicht so viele. Einige sind auf sehr aufwendige Einzelproduktionen mit Schuber, sehr hochwertigen Papier und allen Extras spezialisiert. Das war mir aber für die ersten Versuche zu schlichtweg teuer.
Auf dem kleinen blurb Stand irgendwo im Untergeschoss der Messehallen hab ich dann den für mich passenden Anbieter gefunden.
Was mir an blurb gefällt:
Bislang habe ich wohl so an die 30 Exemplare von den Büchern bestellt. So genau weiß ich das nicht, da ich immer wieder nachbestelle, wenn ich keine mehr habe. Bislang gab es eine fehlerhafte Lieferung - war ein Transportschaden, Buchumschlag war angedätscht. Foto davon gemacht, an Blurb geschickt und noch am gleichen Tag hat Blurb mir eine Ersatzproduktion mit Expresszustellung zugesagt und das hat dann auch wunderbar geklappt und es war noch rechtzeitig zu Weihnachten da. Wunderbar, wünscht man es sich doch, oder?
Aber es ist nicht nur alles eitler Sonnenschein bei blurb.
Die Einzelpreise für die Bücher und auch der Versand sind schon recht teuer. Für mehr als 10 Bücher gibt es zwar Rabatt, aber wer auf einen Schlag viele Exemplare braucht wird, der wird z.B. mit einer 50 Stück Auflage in einer normalen Druckerei produziert, wohl deutlich günstiger davon kommen. Aber wo möglich bleibt man dann auf dem Rest der Auflage sitzen. Bei der Einzelbestellung über Blurb muss man halt keine Auflage komplett vor finanzieren. Also dass muss man natürlich mit bedenken.
Und noch ein Tipp
Am Besten zuerst mal nur ein erstes Exemplar bestellen - falls doch mal was schief gelaufen ist. Und wenn man sich angemeldet hat, dann gibt es auch öfters mal Rabattaktionen (aktuell z.B. -20%).
Zur Vorgeschichte
Den Wunsch auch einmal ein Fotobuch zu produzieren, den gab es schon länger. Auf der letzten Photokina
hab ich dann die Gelegenheit genutzt und mir die vielen Anbieter angeschaut und verglichen. Und die meisten Anbieter
hab auch da schon vor allem auf "Echtfotobücher" gesetzt, statt auf gedruckte Bücher. Und die Vorteile liegen auch
klar auf der Hand - bessere Bildqualität, kein Druckraster, dickeres Papier und bei Doppelseitigen Fotos wird nichts abgeschnitten.
Leider haben mir diese ganzen Echtfotobücher aber einfach nicht gefallen. Weil ich fand, dass das alles mehr wie ein Fotoalbum und weniger wie ein Buch aussah. Und ich wollte echte Bücher machen. Bücher, wie man sie aus der Buchhandlung kennt.
Anbieter für gedruckte Bücher gibt es wohl nicht so viele. Einige sind auf sehr aufwendige Einzelproduktionen mit Schuber, sehr hochwertigen Papier und allen Extras spezialisiert. Das war mir aber für die ersten Versuche zu schlichtweg teuer.
Auf dem kleinen blurb Stand irgendwo im Untergeschoss der Messehallen hab ich dann den für mich passenden Anbieter gefunden.
Was mir an blurb gefällt:
- Die Bücher unterscheiden sich haptisch und qualitativ eigentlich nicht von regulären Büchern aus dem Buchhandel
- Die Bindung (Klebebindung)
ist einfach, aber gut und robust. Das Ansichtsexemplar auf der letzten Ausstellung hat dutzende von Kinder- und Erwachsenenhände schadlos überlebt, keine Seite ist heraus gefallen, nichts hat sich auf- oder abgelöst. So etwas kann ich dann auch mit Überzeugung an Freunde verschenken oder einem begeisterten Besucher verkaufen.
- Die Druckqualität
ist einfach aber gleichbleibend solide und ordentlich (ich vermute mal ein normales 60er Raster). Wichtig war mir, dass auch das 20te Buch genau so aussieht, wie das erste. Produktionsmacken, wie Farbabrieb oder -abdrucke hab ich bislang noch nicht gehabt, auch nicht beim häufig genutzten Ansichtsexemplar. Und auch der Umschlag ist immer noch tipp-topp.
- Keine DIN Formate
Auch wieder eine Geschmacksfrage, aber ich finde DIN-Formate von den Proportionen her einfach nicht schön. Bei blurb gibt es viele unterschiedliche Formate, aber halt keine Din-Formate
- Das Umfeld:
Auch eine ganz individuelles Kriterium. Mir ist es aber wichtig, dass ich möglichst nicht in einem Umfeld auftauche, dass ich nicht passend finde. Ich stecke viel Herzblut in meine Fotos und da will ich auch die Fotobücher möglichst nicht zwischen den aktuellen Sonderangeboten, Zahnpasta und Duschgel sehen. Blurb ist ein reiner Buchhersteller und viele der dort produzierten Bücher hätte ich gerne selbst gemacht.
- Der Service
Blurb baut sein Produkt und den Service kontinuierlich aus. Alle Möglichkeiten aufzulisten würde den Rahmen sprengen. Aber in der Summe gab es in den letzten Jahren viele echte Qualitätsverbesserungen, die auch den bislang produzierten Büchern zu gute kommen. So kann man auch lange zusammenarbeiten. - Der Vertrieb
Blurb ist ja ein US Anbieter, die Produktion läuft aber regional. Je nach dem von wo aus das Buch bestellt wird, wird dann auch gedruckt und ausgeliefert. Die Bestellungen aus Deutschland werden aktuell in den Niederlande gedruckt. Sehr hilfreich und praktisch sind auch die Tools für den Vertrieb. Wenn ein einziges Exemplar bestellt wurde, dann kann man dieses Buch dann direkt über blurb verkaufen und zwar weltweit. Die Produktion dauert offiziell rund 2 Wochen, bei mir sind die bestellten Bücher aber meist schon nach 1 bis 1 1/2 Wochen angekommen. - De Bucherstellung
Die einfachste Art ein Buch zu erstellen ist natürlich das mit der speziellen Blurb-Software "Booksmart" zu machen. Das funktioniert meiner Ansicht nach gut und einfach. Ich hab die für beide Fotobücher genutzt. Bei Fragen gibt es umfangreiche Hilfestellungen von Blurb, zum Lesen oder auch als Videotutorial. Zusätzlich kann man seine Bücher auch von einem PDF aus drucken lassen - falls man ganz besondere Gestaltungswünsche hat oder einfach besser mit den gängigen Gestaltungsprogrammen klar kommt. Es gibt Templates und Anleitung für die üblichen Verdächtigen wie Indesign, QuarkXPress und mehr. Zusätzlich sind in den letzten beiden Jahren auch noch diverse Plug-Ins dazu gekommen. So kann man zum Beispiel auch direkt aus Lightroom ein Fotobuch erstellen. Und die Entwicklung neuer Möglichkeiten geht stetig weiter. Aktuell ist z. B. die Option dazu gekommen, sein Buch auch als iPad-/iPhone-Version bestellen bzw. vertreiben zu können. Solche Optionen findet man bei den Supermarktketten wohl eher selten, denke ich mal.
Bislang habe ich wohl so an die 30 Exemplare von den Büchern bestellt. So genau weiß ich das nicht, da ich immer wieder nachbestelle, wenn ich keine mehr habe. Bislang gab es eine fehlerhafte Lieferung - war ein Transportschaden, Buchumschlag war angedätscht. Foto davon gemacht, an Blurb geschickt und noch am gleichen Tag hat Blurb mir eine Ersatzproduktion mit Expresszustellung zugesagt und das hat dann auch wunderbar geklappt und es war noch rechtzeitig zu Weihnachten da. Wunderbar, wünscht man es sich doch, oder?
Aber es ist nicht nur alles eitler Sonnenschein bei blurb.
Die Einzelpreise für die Bücher und auch der Versand sind schon recht teuer. Für mehr als 10 Bücher gibt es zwar Rabatt, aber wer auf einen Schlag viele Exemplare braucht wird, der wird z.B. mit einer 50 Stück Auflage in einer normalen Druckerei produziert, wohl deutlich günstiger davon kommen. Aber wo möglich bleibt man dann auf dem Rest der Auflage sitzen. Bei der Einzelbestellung über Blurb muss man halt keine Auflage komplett vor finanzieren. Also dass muss man natürlich mit bedenken.
Und noch ein Tipp
Am Besten zuerst mal nur ein erstes Exemplar bestellen - falls doch mal was schief gelaufen ist. Und wenn man sich angemeldet hat, dann gibt es auch öfters mal Rabattaktionen (aktuell z.B. -20%).
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