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Wichtige, technische Qualitätskriterien bei der Tierfotografie – der Bildausschnitt

Oh je – ja, das ist immer noch mein größter Fehler. All zu oft passiert es mir, dass ich nicht genug Freiraum um meine Motive habe. Schlimm ist es auch, wenn wichtige Teile im Anschnitt sind obwohl man diese ja gerne vollständig im Bild gehabt hätte. Natürlich ist es auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, wie stark und wo man seine Fotos bescheidet. Aber wo nichts mehr dran ist, da kann man halt auch nichts mehr machen, wogegen das Abschneiden von unnötigem Bildfläche ja immer geht. Ein zu enger Bildausschnitt ist nicht gut und hat mir auf jeden Fall schon so einige schöne Motive verhagelt.

Ich denke, dass es aber auch eine Frage der Erfahrung ist, wo und in welcher Entfernung vom Motiv man sich platziert. Und natürlich versucht man immer so naher wie möglich an die Tiere heranzukommen. Aber manchmal ist das dann eben leider schon zu nahe dran. Und mit so einem großen Superteleobjektiv, da hat man dann halt einen "etwas unhandlicheren" Kameraaufbau – den rückt man nicht mal eben so um 1-2 Meter zurück.

Die richtige Distanz zum Motiv zu finden ist, denke ich mal, vor allem eine Frage der Erfahrung. Da muss man sich Stück für Stück heran arbeiten. Sehr hilfreich ist es auch die Tiere und ihre üblichen Verhaltensweisen gut zu kennen. Wie bewegen sie sich, wie agieren sie untereinander. Je mehr man über die Tiere weiß, desto eher kann man diese Bewegungsmuster dann im vorraus erahnen und sich entsprechend richtig positionieren. Und gerade mit den Superteleobjektiven hat man ja nun mal den großen Vorteil, dass man sich eben nicht sooo nahe heranschleichen muss um auch noch ein schönes Portrait oder eine Detailaufnahme machen zu können.

Sehr hilfreich ist es auch einen zweiten Body mit einer kürzeren Brennweite oder einem Zoomobjektiv griffbereit dabei zu haben. So konnte ich schon einige Male doch noch ein paar schöne Motive einfangen, die für das 600er schon längst viel zu nahe dran waren.

Kommentare:

  1. Hallo
    da bin ich dann doch wieder froh, das ich keine festbrennweite habe. Sondern eben nur das Sigma 170 - 500. Da dreht man dann halt man schnell und schon klappt das mit dem Ausschnitt. ;-)
    Und wer hats schon 2 kamerabodys, bis vor kurzen hatte ich nur meine K 10, jetzt wo die 5er im hause ist hätte ich auch einen zweitbody, denn meine 10er geb ich nicht her.
    Ein bischen beneide ich dich aber doch für das 600er und ich würde es mir mit sicherheit auch sofort kaufen, das nötige Kleingeld und verfügbarkeit des Objektives, natürlich vorausgesetzt.

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  2. ja, da bieten zooms echt mal einen großen vorteile
    und 500mm ist für Helgoland bestimmt völlig ausreichend
    is das denn gut?

    mein 2er body ist natürlich auch die "alte" K20
    ich finde das schon sehr sinnvoll - mit nem 7kg Objektiv macht man halt nicht mal so eben einen Objektivwechsel

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